Veolia will Kunststoffverarbeiter MultiPet und Multiport acquirieren

788
Der Sitz des Bundeskartellamtes in Bonn (Foto: ©Bundeskartellamt)

Bonn — Laut Liste der laufenden Fusionskontrollverfahren des Bundeskartellamts will Veolia Umweltservice die beiden Bernburger Unternehmen MultiPet GmbH und Multiport GmbH erwerben. MultiPet und Multiport sind führende Unternehmen in der Herstellung von Rohstoffen für die kunststoffverarbeitende Industrie aus Kunststoffabfällen.

Das Prüfverfahren beginnt nach dem Eingang der vollständigen Anmeldeunterlagen beim Bundeskartellamt. Die Behörde hat zunächst einen Monat Zeit, um den Zusammenschluss zu prüfen (sog. „erste Phase“). Erweist sich das Fusionsvorhaben als unproblematisch, gibt die Beschlussabteilung den Zusammenschluss vor Ablauf der Monatsfrist formlos frei.

Hält die Beschlussabteilung dagegen eine weitere Prüfung für erforderlich, wird ein förmliches Hauptprüfverfahren eingeleitet (sog. „zweite Phase“) und die Frist für die Prüfung des Vorhabens verlängert. Das Bundeskartellamt muss bei Durchführung eines Hauptprüfverfahrens innerhalb von vier Monaten ab Eingang der vollständigen Anmeldung entscheiden.

Quelle: Bundeskartellamt