IFAT – vom nationalen Branchentreff zur internationalen Leistungsschau

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Foto: Messe München GmbH

München — Erneut übertrifft die IFAT – Leitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall und Rohstoffwirtschaft – alle Erwartungen. Auf der heute eröffneten Messe präsentieren sich bis zum 9. Mai auf einer Fläche von 230.000 qm über 3.000 Aussteller. Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. ist ideeller Träger dieser weltgrößten Messe der Kreislaufwirtschaft, deren Bedeutung sich vor allem in ihrer immer weiteren Internationalisierung widerspiegelt. Allein in diesem Jahr sind Unternehmen aus über 50 Ländern auf der IFAT vertreten.

BDE-Präsident Peter Kurth: „Die IFAT setzt erneut Maßstäbe. Sowohl bei der Fläche als auch bei den Ausstellerzahlen steht sie vor neuen Superlativen. Hinzu kommt der Trend, dass die Leistungsschau der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft immer internationaler wird. Deutschland nimmt gerade im Recycling weltweit eine Vorreiterrolle ein. Die Unternehmen unserer Branche sind vor diesem Hintergrund nicht nur Lösungsanbieter in neuen Märkten, sondern gleichzeitig Schaufenster praktizierter Kreislaufwirtschaft.“

Der BDE wird sich in einer Vielzahl von Fach- und Publikumsveranstaltungen vor allem den zukünftigen Herausforderungen für mehr und besseres Recycling widmen – sei es beim Elektrorecycling, der Verwertung von Bioabfällen, der Verpackungsentsorgung oder der Klärschlammverwertung und dem damit eng verbunden Phosphorrecycling. Zudem widmet sich der gemeinsam vom Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV) und BDE ausgerichtete Altholztag 2014 aktuellen Entwicklungen auf dem Altholzmarkt.

Peter Kurth: „Über den gesamten Messezeitraum geben der BDE, die in ihm organsierten Unternehmen und seine Partnerverbände auf den Foren B1 und A5 Antworten auf Fragen, wie etwa die Entsorgungslogistik im Jahr 2030 zu gestalten ist. Werden hier unter anderem die Herausforderungen zur Entsorgung urbaner Räume und die damit verbunden Anforderungen an Fahrzeuge und Technik diskutiert, bietet der BDE im Rahmen der 8. BDE-Oldtimertour historischer Städtereinigungs- und Entsorgungsfahrzeuge einen Blick zurück zu den Wurzeln der modernen Entsorgungslogistik.“

Peter Kurth: „Die 8. BDE-Oldtimertour ist eine liebgewonnene Tradition, in die viele Unternehmen der Branche viel Zeit und Herzblut investieren. Am Dienstag erreichen die Oldies das Messegelände und werden am Mittwoch in der ‚Trucks in Action‘-Show unter Beweis stellen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören – ein Treffen modernster Hybridfahrzeuge und historischer Abfallsammelfahrzeuge.“

Was die Branche von der Kreislaufwirtschaftspolitik in der laufenden Legislaturperiode erwarten kann, diskutiert das Bundesumweltministerium am Mittwoch auf dem Forum B1 gemeinsam mit dem BDE, Vertretern anderer Verbände und den umweltpolitischen Sprechern der Regierungsfraktionen.

Peter Kurth: „In dieser Legislaturperiode stehen eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen zur Novellierung an, die, wenn es dem Gesetzgeber mit einer Recyclinggesellschaft ernst ist, zu einem wichtigen Schub für unsere Branche werden können. Die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft brauchen jetzt mehr denn je verlässliche Rahmenbedingungen, um weiterhin ihren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten zu können. Der BDE wird sich weiter dafür einsetzen, dass Recycling nicht nur von der Politik in Sonntagsreden gefeiert wird, sondern die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.“

Quelle: BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.