Interserohs Kunststoff-Upcycling mit slowenischem Umweltpreis ausgezeichnet

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Preisverleihung Slowenischer Umweltpreis (Foto: © ALBA Group)

Köln/Ljubljana — Für seine innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeit an dem Upcycling-Verfahren Recycled-Resource hat der Umweltdienstleister Interseroh den slowenischen Umweltpreis erhalten. Die renommierte Auszeichnung wird jährlich seit mehr als 20 Jahren von der Wirtschaftszeitung Finance und dem slowenischen Umweltfonds Eko sklad vergeben. Seit 2016 betreibt Interseroh, ein Unternehmen des internationalen Recyclingspezialisten ALBA Group, im slowenischen Maribor bereits ein eigenes Kompetenzzentrum für Recyclingkunststoffe.

„Das Kompetenzzentrum in Maribor ist inzwischen zu einer Art modernem Thinktank für Recycling-Innovationen geworden. Hier entwickeln wir Recycled-Resource und die daraus entstehenden Materialien stetig und exakt nach Kundenbedarf weiter“, erklärt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin der Business Unit Recycled-Resource bei Interseroh. „Unser Anspruch ist es, hochwertige und maßgeschneiderte Kunststoff-Regranulate zur Verfügung zu stellen, die eine bessere, nachhaltige Alternative zu Primärmaterial darstellen. Deshalb freue ich mich über den Umweltpreis, der eine wichtige offizielle Anerkennung unserer Arbeit ist.“

Das mehrfach ausgezeichnete Produktionsverfahren Recycled-Resource basiert auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess: Auf die automatisierte Hightech-Sortierung der verschiedenen Abfallarten folgt das Mahlen, Reinigen und Waschen der Kunststoffe nach vordefinierten Qualitätsparametern, die Extrusion und Restabilisierung sowie die chemische Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Eigenschaften zu erhalten.

In diesem Prozess entstehen die beiden Kunststoffrezyklate Procyclen und Recythen, deren Einsatz sich im Vergleich zu Neugranulat nachweislich positiv auf die Umwelt auswirkt: So liefern Procyclen und Recythen einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT zufolge einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und reduzieren die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgase um 30 bis 50 Prozent.

Quelle: ALBA Group