Umfrage: Immer mehr Deutsche verzichten auf Kunststoff-Tragetaschen

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Alternativen zu Kunststoffprodukten und -verpackungen (Grafik: NaturEnergiePlus)

Mühlacker — Aktuell lassen sich 82 Prozent der befragten Deutschen keine Plastiktüte im Lebensmittelgeschäft geben. Das zeigt eine repräsentative Studie zum Thema „Plastikfrei Leben“ im Auftrag von NaturEnergiePlus. Fast 80 Prozent der Befragten geben an, dass sie aus Umweltgründen eine Alternative zur Plastiktüte verwenden. 40 Prozent sind nicht bereit, für eine Plastiktüte zu zahlen. Grundsätzlich zeigt sich, dass ältere Befragte eher auf Plastiktüten verzichten als Jüngere.

In der Studie wurde zusätzlich gefragt, wer bereit ist, im Alltag auf alternative Produkte gegenüber Plastik umzusteigen. 62 Prozent der Befragten würden alternative Produkte verwenden, um Plastikmüll zu vermeiden. Die Befragten können sich beispielsweise vorstellen, Glasflaschen statt Plastikflaschen oder Butterbrotpapier statt Frischhaltefolie zu nutzen. Die Nutzung eines Seifenstücks statt der Flüssigseife konnten sich die Befragten am wenigsten vorstellen.

Eine Mehrheit der Befragten kann sich vorstellen, für den Lebensmitteleinkauf unverpackte Lebensmittel in eigenen Behältnissen zu kaufen, um Verpackungsmüll beim Kauf von Nudeln, Reis, Mehl oder Zucker zu vermeiden. Hauptgrund für 50 Prozent der Befragten ist dabei die Müllvermeidung aus Umweltgründen. Frauen sind eher bereit eigene Behältnisse mit in den Supermarkt zu nehmen als Männer. 41 Prozent der Befragten können sich die Mitnahme von eigenen Behältnissen nicht vorstellen.

„Plastikprodukte und -verpackungen begegnen uns tagtäglich. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder bewusst zu machen, dass viele der Verpackungen bereits im Jahr der Produktion schon wieder auf dem Müll landen und hier kann jeder selbst aktiv werden durch Alternativprodukte oder unverpackte Lebensmittel“, betont Gunter Jenne, Geschäftsführer von NaturEnergiePlus, einer Marke der NaturEnergie+ Deutschland GmbH.

Die Studienergebnisse und die Infografiken stehen zum Download bereit.

Quelle: Presseportal / ots