Griese: „Rheinland-Pfalz ist Vorreiter in Sachen Kreislaufwirtschaft“

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Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese (Foto: © MULEWF / Martina Pippich)

Mainz — „Rheinland-Pfalz mit vielen mittelständischen Unternehmen steht an der Spitze der bundesweiten Anstrengungen zur Ressourcenoptimierung, Klimaschutz und Nutzung erneuerbarer Energien“, unterstrich Umweltstaatssekretär Thomas Griese zum Abschluss der achten internationalen Kreislaufwirtschaftswoche in Mainz. Landesweit seien rund 13.000 Menschen im Bereich der Umwelttechnologien beschäftigt, und die Branche habe bereits einen Anteil von elf Prozent am gesamten Bruttoinlandsprodukt.

Das zeige: „Rheinland-Pfalz ist Vorreiter in Sachen Kreislaufwirtschaft – auch im internationalen Kontext – und für die Zukunft gut gerüstet“, erklärte der Staatssekretär. Rheinland-Pfalz verfüge über eine Vielzahl an innovativen Lösungsansätzen für die Wasser-, Energie- und Ressourcenwirtschaft, um sich diesen Herausforderungen zu stellen. Denn eine Wirtschaftsweise, bei der Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen, gewinne an Bedeutung.

Vom 23. bis 27. Oktober 2017 haben VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, und Wirtschaft die neuesten Technologien und Kreislaufwirtschaftsstrategien aus Rheinland-Pfalz mehr als 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 20 Ländern wie Mexiko, Senegal oder Marokko vorgestellt. Anlässlich der achten internationalen Kreislaufwirtschaftswoche wurde den internationalen Gästen neben der Internationalen Kreislaufwirtschaftskonferenz am 25. Oktober 2017 ein vielseitiges Besichtigungsprogramm zu Best-Practice-Projekten aus den Bereichen Abfall-, Wasser- und Energiewirtschaft sowie Ressourceneffizienz geboten.

Zum Beispiel besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Stadtwerke Trier und deren hochmoderne Kläranlage mit Biogasproduktion, die Energielandschaft Morbach, die LED-Flutlichtanlage der Gemeinde Hüffler, das Nahwärmenetz in Birkenfeld, die Biogasanlage der Veolia Umweltservice West GmbH in Neubrücke, die Biogasanlage der Condé Bionergie GmbH & Co. KG in Birkenfeld, die Rhein-Hunsrück-Entsorgung in Kirchberg, die Howatherm Klimatechnik GmbH in Brücken, die KSB AG in Frankenthal, die ZAK – Zentrale Abfallwirtschaft in Kaiserslautern mit der Bioabfallvergärungsanlage sowie die Hengstbacherhof Pflanzenkläranlage der Areal GmbH in Sankt Alban.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF)