Serbiens Abfallwirtschaft meldet weiterhin hohen Modernisierungsbedarf

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Belgrad (Foto: © Erich Westendarp / http://www.pixelio.de)

Belgrad (GTAI) — Serbien setzt angesichts des angestrebten Beitritts zur EU zunehmend auf moderne umweltgerechte Entsorgungs- und Recyclingmethoden. Der Bedarf an Ausrüstung für die Abfallwirtschaft bleibt auf lange Sicht hoch. Auch Beratungsleistungen werden benötigt. Gute Ergebnisse erzielt Serbien mittlerweile beim Verpackungsmüll: Die Sammelquoten übertrafen zuletzt die Vorgaben, meldet Germany Trade & Invest.

In den letzten Jahren hat es in Serbiens Abfallsektor durchaus leichte Fortschritte gegeben. Das hat in erster Linie mit der Umsetzung von Maßnahmen zu tun, die in der nationalen Strategie zum Abfallmanagement 2010 bis 2019 definiert wurden. Das Tempo könnte jedoch durchaus höher ausfallen: Laut EU Kommission befindet sich die praktischen Umsetzung von Regulierungs-konformen Müllkonzepten noch in einem recht frühen Stadium.

Entsprechend bietet der Abfallsektor in nahezu allen Segmenten weiterhin gute Geschäftschancen. So sind etwa Know-how und Ausrüstungen zur Sanierung bestehender und für den Bau neuer, geordneter Deponien gefragt. Das Interesse, Deponiegase als Energiequelle zu nutzen, nimmt zu. Zudem gilt der Bedarf bei modernen Sammelsystemen als hoch.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest