40 Jahre AGR-Sammlung: Österreichs erfolgreiches Glasrecyclingsystem feierte

557
Quelle: Austria Glas Recycling

Wien — Das österreichische Glasrecyclingsystem gilt international als best practice. Um seinen über 4 Jahrzehnte dauernden Erfolg zu feiern, trafen sich am 12. Oktober auf Einladung der Austria Glas Recycling Wegbegleiter und Unternehmenspartner, Verantwortliche aus Verwaltung und Kommunen, Wirtschaftsmagnaten und Expert(inn)en in der Labstelle in Wien.

Höhepunkt der Feier war die Präsentation der ‚Austria Glas Agenda 2030 – Future in Glass‘, jener richtungsweisenden Publikation, die basierend auf den Sustainable Development Goals der UN (SDGs) die nachhaltigen Entwicklungsziele für Österreichs Glasrecyclingsystem definiert und Wege aufzeigt, wie diese gemeinsam mit den Partnerunternehmen, sowie Verwaltung und Gesetzgebung erreicht werden können.

Dr. Harald Hauke, Geschäftsführer der Austria Glas Recycling – einem Unternehmen der ARA Servicegruppe: „Austria Glas Recycling lebt vor, wie nachhaltiges Unternehmertum von wirtschaftlichem Erfolg gekrönt wird. Es ist in unserer Verantwortung, Circular Economy auf ökonomisch sinnvolle und sozial verantwortungsvolle Weise zu realisieren. Mit der Publikation ‚Austria Glas Agenda 2030 – Future in Glass‘ weisen wir den Weg. Die Orientierung an den Sustainable Development Goals der United Nations passt ausgezeichnet zur Tradition und zur Vision der Austria Glas Recycling.“

Seit 1977 sammelt Österreich Altglas. Rund 21 Milliarden Glasverpackungen haben die Glaswerke seither eingeschmolzen und zu neuen Weinflaschen, Flacons, Konservengläsern, Medizinfläschchen geformt. Recycelte man anfangs rund 30.000 Tonnen pro Jahr, waren es 2016 bereits 235.700 Tonnen.

Das Businessmoell der Austria Glas Recycling beruht darauf, dass die finanziellen Mittel der dienen ausschließlich der Organisation des österreichischen Glasrecyclingsystems. Dank Non-Profit-Status fließen Überschüsse immer ins System zurück. Das Kerngeschäft ist umweltfreundlich. Dank systematischem Nachhaltigkeitsmanagement gemäß Umweltmanagamentnorm EMAS und CSR-Norm ONR 192500 ist die kontinuierliche ganzheitliche Verbesserung vollkommen integriert. Erfolg wird gemessen in Sammelmengen und Recyclingquoten. Der volkswirtschaftliche Nutzen zählt mehr als kurzfristiger Finanzgewinn.

Die Fachpublikation „Austria Glas Agenda 2030 – Future in Glass“ ist unter agr.at erhältlich.

Quelle: Austria Glas Recycling GmbH