Rodepa Plastics erweitert Waschanlagen-Kapazität für PE- und PP-Recycling

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Hartkunststoffanlage (Foto: Herbold Meckesheim)

Meckesheim — Zur Aufbereitung von Post-Consumer-Kunststoffabfällen hat Rodepa Plastics B.V. eine zweite Waschanlage bei Herbold Meckesheim in Auftrag gegeben. Rodepa zählt zu den führenden Kunststoff-Aufbereitern im Benelux–Raum und produziert LDPE und PP Regranulat. Rodepa ist eine Schwesterfirma der De Paauw Recycling, die hauptsächlich nach Fernost exportiert.

Eine erste Anlage betreibt Rodepa seit Anfang 2016. Gebaut und geliefert von Herbold Meckesheim, wird sie mit einem Mix aus Gewerbefolien und LDPE-Folienabfällen aus der Sortierung von Post-consumer-Verpackungsabfällen aus automatischen Müllsortieranlagen betrieben. Die neue Anlage verfügt über eine Kapazität von bis zu 10.000 Jahrestonnen Input und verarbeitet insbesondere formstabile Folien und Hartkunststoffe aus PE und PP.

Der Anlagenaufbau umfasst einen Shredder mit nachgeschalteter Störstoff-Abscheidung, Friktionswäscher, Nassmühle, Trennstufe, Trocknung und Windsichtung. Das aufbereitete Material wird im eigenen Hause granuliert oder als Mahlgut weiterverkauft.

Die sehr wirkungsvolle Wäsche in Friktionswäschern und der Nassmühle, das überzeugende Verschleißschutzkonzept und die gute Zusammenarbeit bei der Realisierung der ersten Anlage haben Rodepa bewogen, erneut Herbold Meckesheim GmbH als Anlagenlieferanten zu wählen.

Quelle: Herbold Meckesheim GmbH