Flächenrecycling: Neue Planungshilfe zur Nutzung brachliegender Industrieareale

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Aufgelassene Fabrikhalle (Foto: Michael Gaida / Pixabay)

Bonn – Eine neue Veröffentlichung zeigt, wie brachliegende Industrieareale so hergerichtet werden können, dass sie die Kreativwirtschaft nutzen und beleben kann. Dokumentiert werden 42 Fallbeispiele für die Umnutzung von Industriebrachen. Die Handlungsempfehlungen der Praxishilfe konzentrieren sich sowohl auf bautechnische Aspekte als auch auf Fragen der Wirtschaftlichkeit und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Hervorgegangen ist die Veröffentlichung aus einem Forschungsprojekt, das bundesweit kreative Produktionsstätten in den Blick nahm und Transformationen der alten Industriekultur untersuchte. Den Forschenden um die Leipziger Architektin Jana Reichenbach-Behnisch gelang es, den Wandel der Arbeits- und Lebenswelten und den Umgang von Bestandsgroßbauten herauszuarbeiten. Die Beispielsammlung bietet einen Ideenfundus, wie die Kreativwirtschaft einstmals industrielle Großbauten neu nutzten kann, ohne dass das Erbe der Industriekultur verloren geht.

Die Veröffentlichung richtet sich vor allem an Architekten, Planer, Fachleute in Kommunalverwaltungen sowie Grundstückseigentümer.

Die Planungshilfe „Bauteilkatalog. Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieareale für die Kreativwirtschaft“ kann unter forschungsinitiative.de heruntergeladen oder kostenfrei als Druckexemplar unter zb@bbr.bund.de (Stichwort: Bauteilkatalog) bestellt werden.

Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)