Trotz Druck auf Altstoffmärkte: ARA hält Tarife auch für 2018 größtenteils stabil

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Quelle: Altstoff Recycling Austria AG (ARA)

Wien — Ab 1. Januar 2018 gelten die neuen Tarife der Altstoff Recycling Austria AG (ARA). Trotz des hohen Drucks auf die europäischen Altstoffmärkte hält der Marktführer im Verpackungsrecycling seine Tarife größtenteils auf Vorjahresniveau.

Die ARA Tarife für Haushaltsverpackungen aus Glas (-3,6 Prozent) und Eisenmetall (-1,8 Prozent) werden ab 1. Jänner 2018 gesenkt. Bei Kunststoff zeigt hingegen die Preisentwicklung von Sekundärrohstoffen und Rohöl auch auf Österreich massive Wirkung. Hier musste die einzige Erhöhung (3,3 Prozent) vorgenommen werden. Die Tarife für Papierverpackungen wurden aufgrund der positiven Marktentwicklung für Altpapier bereits mit 1. Juli 2017 um über 13 Prozent gesenkt und bleiben für 2018 stabil.

Bei gewerblichen Verpackungen senkt die ARA 2018 den Tarif für Holz (-25 Prozent). Die Tarife in allen anderen Kategorien bleiben auf dem Niveau von 2017.

ARA Vorstand Christoph Scharff kommentiert: „Obwohl unsere Sammelmengen zu 90 Prozent in Österreich verwertet werden, zeigen internationale Entwicklungen Wirkung: Die jüngste Importsperre Chinas für Altkunststoffe führt zur einem massiven Rückstau und Erlöseinbruch auf dem europäischen Kunststoffrecyclingmarkt. Dennoch ist es uns gelungen, unsere Tarife für 2018 zu halten oder zu senken und die einzige notwendige Anpassung auf ein Mindestmaß zu beschränken. Eine engere Zusammenarbeit mit der Austria Glas Recycling hat es erlaubt, den Tarif für Glasverpackungen erfreulich zu senken. Wir können damit unser österreichisches Verpackungsrecycling auf hohem Qualitätsniveau auch in Zukunft sicherstellen.“

Quelle: Altstoff Recycling Austria AG (ARA)