Umicore: Umsatz im Geschäftsfeld Recycling um 16 Prozent gesunken

1226
Quelle: Umicore AG

Hanau-Wolfgang — Der Umsatz die Materialtechnologie-Gruppe Umicore stieg im ersten Quartal um ein Prozent. Die positiven Entwicklungen in den meisten produktbezogenen Bereichen wurden durch die Auswirkungen niedrigerer Metallpreise im Recycling und – in geringerem Maße – durch Währungseffekte aufgehoben. Im Geschäftsfeld Catalysis wuchsen die Umsätze um vier Prozent, getrieben durch die weltweite Automobilproduktion.

Die Umsätze im Geschäftsfeld Energy Materials stiegen um 26 Prozent. Hier verzeichneten alle Geschäftsbereiche ein Umsatzwachstum, insbesondere Rechargeable Battery Materials. Im Geschäftsfeld Performance Materials sanken die Umsätze um ein Prozent. Die etwas ungünstigeren Bedingungen in einigen Geschäftsbereichen wurden hier durch die Verbesserungen in den beiden Zink-bezogenen Bereichen ausgeglichen.

Der Umsatz im Geschäftsfeld Recycling sank um 16 Prozent. Grund dafür waren niedrigere Edelmetallpreise, die die meisten Geschäftsbereiche beeinflussten, verbunden mit geringeren Volumina im Bereich Precious Metals Refining.

Wie erwartet verbessern sich die Margen in den produktbezogenen Bereichen, getrieben von der gestiegenen Nachfrage und dem positiven Effekt jüngster Kostensenkungsmaßnahmen. Allerdings reicht diese Verbesserung nicht aus, um die Auswirkungen niedrigerer Erträge im Geschäftsfeld Recycling auszugleichen. Zusätzlich zu den Folgen niedrigerer Metallpreise rechnet das Unternehmen auch mit geringeren Volumina aufgrund von Ingenieur- und Testtätigkeiten zur Vorbereitung der geplanten Expansion in Hobokenn.

Umicore erwartet daher bei gleichbleibenden Marktbedingungen am Jahresende einen um Sondereinflüsse bereinigten EBIT zwischen € 250 und € 280 Millionen.

Quelle: Umicore AG & Co. KG