Mit Graffiti-Design: Liebherr-Hydraulikbagger GmbH feiert den 75.000. Bagger

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Der 75.000. Bagger von Liebherr, ein A 918 Compact Litronic, erhielt zum Jubiläum ein ganz besonderes Design (Foto: Liebherr-Hydraulikbagger GmbH)

Kirchdorf an der Iller — Den 75.000. Bagger hat jetzt die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH ausgeliefert. Dies ist für das Gründungswerk der Unternehmensgruppe Liebherr und seine rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Anlass zum Feiern. Bei einer festlichen Veranstaltung im Produktionswerk wurde die Jubiläumsmaschine vor der Belegschaft enthüllt. Der Mobilbagger A 918 Compact Litronic erhielt ein spezielles Graffiti-Design durch Claudia Walde alias MadC, einer der weltweit bekanntesten Graffitikünstlerinnen.

Die Eigenschaften des A 918 Compact Litronic entsprechen auch heute noch den ursprünglichen Anforderungen des Firmengründers Dr.-Ing. h.c. Hans Liebherr an eine mobile, robuste, schnell verfügbare und ergonomische Erdbewegungsmaschine. Liebherr-Mobilbagger stehen weltweit für Effizienz, Flexibilität und Leistungsstärke, weil sie modernste Technik mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Baumaschinen kombinieren. Diese Verknüpfung von Tradition und Innovation ist prägend für den Erfolg des Unternehmens.

Bereits im Jahr 1954 legte Hans Liebherr mit seinem ersten Mobilbagger L 300 den Grundstein für eine neue Maschinenart, die bis heute an der Weltspitze steht. Der für damalige Verhältnisse 7,5 Tonnen leichte und mit 25 PS sehr leistungsstarke L 300 war mit seinen sechs Rädern der erste Hydraulikbagger Europas. Damals einzigartig: Fahrerkabine, Verstellausleger sowie kombinierter Hoch-/Tieflöffel wurden an einer Baumaschine umgesetzt. Auch der Kugeldrehkranz war eine Eigenentwicklung und -produktion.

1960 folgte der Mobilbagger A 650, der neben der hydraulischen Arbeitsausrüstung auch über einen hydraulischen Fahrantrieb verfügte. 1967 entwickelte Liebherr einen sogenannten Zweiwegebagger für den speziellen Einsatz auf Bahngleisen, den A 400 ZW. Dabei handelt es sich um eine spezielle Variante des Mobilbaggers, der wahlweise auf Schienen oder auf der Straße bewegt werden kann. Beim 1983 selbst entwickelten Mobilbagger A 912 stammten Dieselmotor, Hydraulikpumpe, Schwenkantrieb samt Planetengetriebe, Baggerachsen sowie Schalt- und Verteilergetriebe im Unterwagen aus eigener Fertigung. 1989 folgte mit Litronic als weiteres Innovations-Highlight von Liebherr: ein Gesamt-System aus intelligenter Elektronik und funktioneller Hydraulik zur Überwachung, Steuerung, Regelung und Koordination aller wichtigen Systeme des Baggers. 2001 konnte Liebherr sein vollautomatisches Schnellwechselsystem Likufix vorstellen, mit dem der Maschinenführer alle mechanischen und hydraulischen Anbauwerkzeuge per Knopfdruck von der Kabine aus wechseln sowie die Hydraulikdrücke und -mengen einstellen kann.

Ganz im Sinne des Mottos „Stillstand ist Rückschritt“ folgen bei Liebherr laufend Weiterentwicklungen in allen Bereichen. Seit dem Beginn der 2000er Jahre sind die Innovationen geprägt vom Thema Effizienz sowie der Vision der digitalen Baustelle.

Quelle: Liebherr-Hydraulikbagger GmbH