Österr. Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling verzeichnet Sammelrekord

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ÖAKR-Broschüre (Quelle: : Österreichischer Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling)

Wien, Österreich — Der Österreichische Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling (ÖAKR) erzielte2013 mit 1.636 Tonnen Altrohren und Kunststoffrohrresten, die bei der Verlegung angefallen waren, einen neuerlichen Sammelrekord. Laut einer Studie konnten mit dieser Sammelmenge 1.600 Tonnen CO2 und 73.000 Gigajoule an Primärenergie eingespart werden.

Laut ÖAKR-Präsidium sind für diesen Erfolg mehrere Gründe ausschlaggebend: Die laufende Informationstätigkeit über die Aktivitäten des Arbeitskreises führte zu hoher Bekanntheit und Akzeptanz des Systems. Das vom ÖAKRG Systempartner Reststofftechnik organisierte Sammelnetz wird immer engmaschiger und hat sich gut etabliert. Für immer mehr Entsorgungsbetriebe ist die getrennte Erfassung von Kunststoffrohren mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Auch und besonders bei den Anwendern und Verarbeitern von Kunststoffrohren zeigt sich wachsendes Umweltbewusstsein.

Durch weitere Optimierungen im Produktionsprozess kann der ÖAKR-Partner Reststofftechnik – Betreiber der europaweit einzigartigen Kunststoffrohr-Recyclinganlage – auch die gestiegene Anfallmenge zu hochwertigen Rezyklaten aufbereiten und somit der Kunststoffindustrie einen nachhaltigen Rohstoff als Ersatz für Primärkunststoffe anbieten.

Wie nachhaltig der ÖAKR  mit seinen Aktivitäten hinsichtlich CO2- und Primärenergie-Einsparung konkret ist, zeigte Bernd Brandt von der denkstatt GmbH mit der Studie „Kunststoffrohr-Recycling: Beiträge des ÖAKR zur Nachhaltigkeit 2013“ vom April 2014. So konnten 1.600 Tonnen CO2 im Jahr 2013 eingespart werden. Durch den ÖAKR wurden im selben Jahr 73.000 Gigajoule an Primärenergie eingespart. Dies entspricht etwa wiederum dem jährlichen Energieaufwand zur Erzeugung von Warmwasser für 28.000 Menschen, beispielsweise für eine Stadt wie Bregenz.

Die Bewerbung weiterer Unternehmen um eine Mitgliedschaft im ÖAKR war ebenfalls ein Ziel, das im Jahr 2013 erreicht werden konnte. Aktuell setzt sich der ÖAKR aus folgenden Mitgliedsunternehmen zusammen: Agru, Bauernfeind, Dietzel-Univolt, Egeplast, Geberit, Ke Kelit, Kontinentale, Martoni, Pipelife, Poloplast, Rehau, Totra und Uponor.

Im Rahmen der Pressekonferenz präsentierte das Präsidium die druckfrische Broschüre „So funktioniert der ÖAKR“. Darin finden sich kurz und bündig die wichtigsten Informationen über das SammelG und Verwertungssystem. Sie kann unter oeakr.at heruntergeladen werden.

Quelle: Österreichischer Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling