GKS Schweinfurt – Vorreiter in der Nachhaltigkeitsberichterstattung

419
Quelle: Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt GmbH

Düsseldorf — Eine onlinebasierte „Nachhaltigkeits-Visitenkarte“ hat die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) hat als Pilotprojekt für die Branche entwickeln lassen. Das Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt (GKS) war Vorreiter und setzt laut ITAD das Modul bereits erfolgreich ein.

„Die Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales werden dem Nachhaltigkeitsgrundsatz entsprechend in unserem Unternehmen gleichwertig und gleichzeitig betrachtet“, betont Dr. Ragnar Warnecke, Geschäftsführer des GKS. Das Gemeinschaftskraftwerk hat neben dem Geschäftsbericht bereits eine Umwelterklärung und einen Sozialbericht veröffentlicht. „Die Nachhaltigkeits-Visitenkarte ermöglicht nun eine Verknüpfung der bereits vorliegenden Berichte. Darüber hinaus können Neuerungen schnell und unkompliziert eingearbeitet werden“, stellt Dr. Warnecke fest.

Das dazu notwendige Instrumentarium hat Dr. Marin Hellwig vom Institut für Nachhaltigkeitsbildung aus Münster entwickelt: Gemeinsam mit dem ITAD verfasste er einen Modell-Nachhaltigkeitsbericht und erstellte die Nachhaltigkeits-Visitenkarte als weiteren Baustein in der Nachhaltigkeitsstrategie der ITAD.

„Wir sehen dies als Service für unsere Mitgliedsunternehmen und hoffen, dass viele Betreiber von Thermischen Abfallbehandlungsanlagen dieses branchenspezifische Instrument nutzen. Diese Transparenz ist für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und den Kunden wichtig und schafft Vertrauen“, ist sich Martin Treder von der ITAD sicher. Eine Zuordnung zu den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex ist ebenfalls möglich, um einen weiteren Nutzen für die Unternehmen zu erzielen.

Die beispielhaften Nachhaltigkeits-Visitenkarten des Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt stehen unter gks.n-visitenkarte.de zur Verfügung.

Quelle: Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD)