Normumstellung ISO 9001 und ISO 14001: Nicht auf die lange Bank schieben

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Normumstellung (Foto: © 2017 SKZ - KFE gGmbH)

Würzburg — Die Umstellungsphase der weltweit verbreiteten Normen ISO 9001 und ISO 14001 ist in vollem Gange. Zum September 2018 werden alle Zertifikate auf Basis der alten Normgrundlagen ungültig. Die Normrevisionen stellen die Unternehmen vor neue Herausforderungen, die nicht von heute auf morgen umsetzbar sind.

Am 15. September 2015 wurden die revidierten Normen für Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme veröffentlicht. Seit diesem Zeitpunkt läuft die dreijährige Übergangsfrist, in der die Unternehmen die Möglichkeit haben, ihre internen Prozesse an die neuen Anforderungen anzupassen. Das bedeutet, dass alle nach den alten Normen zertifizierten Systeme bis zum 14. September 2018 auf die neuen Anforderungen umgestellt und durch den Zertifizierer geprüft sein müssen. Zwar scheint der September 2018 noch weit entfernt – der interne Aufwand einer solchen Umstellung sollte jedoch nicht unterschätzt werden.

Robert Schmitt, Geschäftsführer für den Bereich Managementzertifizierung am Süddeutschen Kunststoffzentrum (SKZ), rät daher: „Die Unternehmen sollten die Umstellung für eine grundlegende zukunftsorientierte Renovierung ihres Managementsystems nutzen. Dabei können sie ihre Dokumentation entstauben und verschlanken, Chancen nutzen und Risiken minimieren.“

Das Süddeutsche Kunststoffzentrum bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich umfassend über die Revisionen im Qualitäts- und Umweltmanagement zu informieren. Im November 2017 und im März 2018 findet deshalb jeweils ein Infotag statt. Weitere Informationen sind unter skz.de

Quelle: Pressebox