Kunststoffverpackungsindustrie gründet Energieeffizienznetzwerk

466
Quelle: Initiative Energieeffizienz Netzwerke

Bad Homburg — „Energiesparen bringt nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern ist vor allem besonders nachhaltig. Am besten für unsere Umwelt ist die Energie, die erst gar nicht verbraucht wird“, betontet Ulf Kelterborn, Hauptgeschäftsführer der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V., anlässlich der Gründung des ersten IK-Energieeffizienznetzwerkes in Bad Homburg.

Mit 18 Mitgliedsunternehmen der IK geht jetzt das erste Netzwerk der deutschen Kunststoffverpackungs-Branche an den Start. Die Netzwerkteilnehmer treffen sich von nun an regelmäßig zu einem Erfahrungs- und Ideenaustausch rund um das Thema Energieeffizienz und vereinbaren ein konkretes Einsparziel. Seit Anfang Juli ist die IK Mitunterzeichner der deutschlandweiten Initiative Energieeffizienz-Netzwerke der Bundesregierung.

Gemeinsam mit 22 Wirtschaftsverbänden setzt sich die Initiative unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums dafür ein, bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Netzwerke zu gründen. Erklärtes Ziel ist dabei, durch die Netzwerkarbeit eine Einsparung von 5 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen zu erreichen.

Am 3. Dezember 2014 wurde eine „Vereinbarung zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und Verbänden und Organisationen der deutschen Wirtschaft über die Einführung von Energieeffizienz-Netzwerken“ getroffen, die unter effizienznetzwerke.org abrufbar ist. Darüber hinaus steht ein „Praxis-Leitfaden zur Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“ unter effizienznetzwerke.org zur Verfügung.

Quelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.