ALBA SE: Reduzierte Mengen und geringere Umsatzerlöse aufgrund von Veräußerungen

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Quelle: ALBA SE

Köln — Die Umsatzerlöse der ALBA SE sind entsprechend den Erwartungen im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum deutlich zurückgegangen und sanken um 74,1 Mio. Euro (-23,4 Prozent) auf 243,0 Mio. Euro. Ursächlich dafür waren die reduzierten Mengen durch die Portfolioanpassungen. Bereinigt um die 2017 und 2016 veräußerten Gesellschaften des Segmentes Stahl- und Metallrecycling sowie die durchgeführten Portfoliobereinigungen ergibt sich ein signifikanter Umsatzanstieg von etwa 30 Prozent. Dieser resultiert insbesondere aus der positiven Preisentwicklung bei Fe- und NE-Metallen.

Im Bereich Stahl- und Metallrecycling lagen die gehandelten Fe-Mengen mit 637,900 t in den ersten beiden Quartalen 2017 unter den gehandelten Mengen des Vorjahresvergleichszeitraums (i. Vj.: 695,000 t). Unter Berücksichtigung der Portfolioanpassungen 2017 und 2016 belief sich die vermarktete Tonnage allerdings auf 568,600 t und lag damit über dem bereinigten Vorjahreswert in Höhe von 549,500 t.

Die gehandelte NE-Tonnage betrug in den ersten sechs Monaten 69,300 t (i.Vj: 123,000 t). In Anbetracht der Portfolioanpassungen 2017 und 2016 beliefen sich die vermarkteten NE-Mengen auf 47,700 t und lagen damit auf dem Niveau des bereinigten Vorjahreswertes von 47,100 t.

Der Umsatz reduzierte sich aufgrund von Änderungen des Konsolidierungskreises im ersten Halbjahr 2017 um 74,1 Mio. Euro auf 243,0 Mio. Euro (-23,4 Prozent). Bereinigt um die 2017 und 2016 durchgeführten Portfoliomaßnahmen sowie weiteren Unternehmenstransaktionen ergibt sich ein signifikanter Umsatzanstieg von rund 30 Prozent, der von der positiven Preisentwicklung bei Fe- und NE-Metallen profitiert.

Die folgenden Angaben für das Segment Dienstleistung beziehen sich aufgrund der Veräußerung des Bereichs lediglich auf die ersten drei Monate 2017 und den entsprechenden Vorjahreszeitraum Januar bis März 2016.

Die Umsatzerlöse im Bereich der Transportverpackungen stiegen gegenüber dem ersten Quartal 2016 leicht. Preisnachlässen, die Kunden aufgrund des harten Wettbewerbs eingeräumt wurden, sowie den gestiegenen Kosten für die thermische Verwertung standen Neuverträge und eine positive Entwicklung des Auftragsbestands gegenüber. Erlössteigerungen im ersten Quartal wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch durch höhere Vermarktungspreise für Folie sowie im Bereich Pappe/ Papier/ Kartonnagen erzielt.

Die Umsatzerlöse bei Verkaufsverpackungen waren im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund von Preisrückgängen leicht rückläufig. Der Marktanteil Duales System Interseroh erhöhte sich marginal.

Im Bereich der Dienstleistung Recycling Solutions Interseroh (RSI) konnten die gestiegenen Kosten der Altholzentsorgung sowie der thermischen Verwertung von Abfällen nahezu vollständig in Vertragsanpassungen mit den Kunden berücksichtigt werden. In Fällen, in denen dies nicht möglich war, liefen die Verträge aus oder wurden gekündigt. Der Umsatz der RSI ist leicht rückläufig, bedingt durch Teilkündigungen im Bestandsgeschäft.

Der vollständige erste Halbjahresfinanzbericht 2017 der ALBA SE steht unter alba.info zum Download bereit.

Quelle: ALBA SE