Nach Unwetter: Ministerium bezuschusst Sanierung ausgespülter Altablagerungen

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Altlast-Ablagerung (Foto: Michael Gaida / Pixabay)

Stuttgart — Baden-Württemberg hat der 5.000 Einwohner-Stadt Forchtenberg einen Zuschuss in Höhe von insgesamt rund 1,4 Millionen Euro erteilt. Damit kann die Stadt die zwei ehemalige Müllkippen sichern, die das Unwetter im Mai 2016 ausgespült hatte.

Nach Aussage von Staatssekretär Andre Baumann vom baden-württembergischen Umweltministerium sollen damit die Folgen der dramatischen Regenfälle im Mai 2016 auf zwei ehemaligen Schuttabladeplätzen bewältigt werden. “Knapp 900.000 Euro fallen auf die Altablagerung „Flatterberg“; über 500.000 Euro erhält die Stadt für die Altablagerung „Engelbach“. Darin enthalten ist auch ein Zuschuss für Kosten, die die Stadt damals für Sofortmaßnahmen zur Beseitigung unmittelbarer Gefahren vornehmen musste.

Staatssekretär Andre Baumann erklärte dazu: „Mit den Wassermassen ist das gefährliche Gemisch aus Boden, Geröll und Müll auf landwirtschaftlich genutzte Flächen und in bebaute Bereiche gelangt. Die Stadt hat dieses Gemisch rasch beseitigt und so die von den Altlasten ausgehenden Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger abgewehrt. Jetzt geht es darum, die ehemaligen Müllkippen möglichst langfristig zu sichern.“

Das Unwetter im Mai vergangenen Jahres habe einmal mehr verdeutlicht, welche Gefahren für die Umwelt von den Lasten der Vergangenheit ausgehen können, betonte Staatssekretär Baumann. „Daher unterstützt das Land die Städte und Gemeinden bei der Sanierung ihrer Altlasten dieses Jahr mit fast acht Millionen Euro.“

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg