Erste Mitglieder-Befragung des AAV brachte viel Lob und Anregungen

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Quelle: AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Hattingen — Seit 1988 befasst sich der AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung mit der Sanierung von Altlasten und dem Flächenrecycling bei vorgenutzten Standorten wie Industriebrachen. Nun befragte der Verband erstmals seine 550 Mitglieder. Das Ergebnis: Der AAV erledigt seine Aufgabe kompetent, lösungsorientiert und partnerschaftlich mit hoher bis sehr hoher Qualität und großem bis sehr großem Nutzen für seine Mitglieder.

Die Umfrage ergab ein umfangreicheres Stimmungsbild und eine umfassende Bewertung. Geantwortet hatten mehr als 100 Kommunen, in denen der Verband bereits Altlasten sanierte, Flächen recycelte oder auf andere Art aktiv war, über 350 Kommunen, die bislang noch nicht mit dem Verband kooperiert haben, rund zwei Dutzend Behörden und Institutionen des Landes NRW sowie mehr als 50 Unternehmen, die sich dem AAV als freiwillige Mitglieder angeschlossen haben.

Qualität: hoch bis sehr hoch

„Die Resonanz war erfreulich hoch und die Rückmeldungen noch deutlich positiver, als wir gehofft hatten“, bilanzierte Dr. Arnz. Zwar meldeten sich nur vier Prozent jener Kommunen, die den AAV noch nicht näher kennen. In allen übrigen Gruppen jedoch antwortete jeweils mehr als ein Drittel der Angeschriebenen. 90 Prozent aller Befragten bewerteten die Qualität der AAV-Arbeit als „hoch“ oder gar „sehr hoch“, 80 Prozent sagten, dass die Angebote des Verbands „gut“ oder „sehr gut“ ihrem Bedarf entsprechen. Als „kompetent“ bezeichneten den AAV 88 Prozent, als „lösungsorientiert“ 74 Prozent und als „partnerschaftlich“ 70 Prozent.

Und besonders erfreulich ist, dass 91 Prozent derjenigen, die bereits mit dem AAV kooperiert haben, die Mitgliedschaft im Verband „wahrscheinlich“ oder gar „sehr wahrscheinlich“ auch anderen empfehlen würden.

Hohe Wertschätzung durch Unternehmen

„Erkenntnisse wie diese sind sehr wertvoll für uns, um die Angebote für unsere Mitglieder besser darzustellen“, erklärt Dr. Arnz. „Zudem wollen wir weitere Unternehmen davon überzeugen, sich dem AAV als freiwillige Mitglieder anzuschließen. Dank der Mitgliederbefragung wissen wir nun noch genauer, welche Themen, welche unserer Service-Angebote für Unternehmen relevant sind.“ Übrigens ergab die Befragung, dass 88 Prozent der freiwilligen Mitglieder aus den Reihen der Wirtschaft den Wert ihrer Zugehörigkeit zum AAV als „eher gut“, „gut“ oder „sehr gut“ bewerten. Und mit einigem Abstand am wichtigsten ist den freiwilligen Mitgliedern das starke Netzwerk des AAV.

Kooperation mit Kommunen optimieren

Auch mit Blick auf die Kommunen brachte die Befragung interessante Erkenntnisse. So schätzen jene, die noch nicht mit dem AAV kooperierten, den Aufwand für die Beantragung einer Altlastensanierung oder eines Flächenrecycling-Projekts tendenziell höher ein, als er tatsächlich ist: Als „mäßig“ (50 Prozent), „hoch“ (35 Prozent) oder gar „sehr hoch“ (7 Prozent) schätzen die Befragten die entsprechende Arbeitsbelastung ein. Wer hingegen schon Erfahrung hatte, nannte den Aufwand „gering“ (29 Prozent) oder „mäßig“ (58 Prozent).

Um auch darüber intensiver mit Kommunen ins Gespräch zu kommen, bietet aktuell das Sonderförderprogramm zur Mobilisierung von Brachflächen für Flüchtlingsunterkünfte und dauerhaft genutzten Wohnraum gute Gelegenheiten. Zahlreiche Städte und Gemeinden nutzten bereits die Chance, sich über das Programm, mit dessen Durchführung der AAV beauftragt ist, und über weitere Möglichkeiten des Flächenrecycling zu informieren – auch darüber, dass ein hoher Nutzen für einen vergleichsweise geringen Aufwand zu bekommen ist.

Quelle: AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung