IHKs geben die Erfassung der Vollständigkeitserklärung Ende 2018 ab

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Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK)

Berlin — Nach vorläufigem Stand haben 3.451 Unternehmen eine Vollständigkeitserklärung (VE) für die 2016 von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen abgegeben. Dies zeigt eine aktuelle Zwischenauswertung des VE-Registers, das die Industrie- und Handelskammern (IHKs) noch bis Ende 2018 führen.

Betriebe, die in Deutschland Verpackungen in Verkehr bringen, haben nach § 10 Verpackungsverordnung eine Vollständigkeitserklärung zu erstellen und bei den Industrie- und Handelskammern (IHKs) zu hinterlegen. In dieser VE geben sie an, welche Tonnagen an Verpackungen sie im abgelaufenen Jahr bei dualen Systemen lizenziert haben.

Ende 2017 wird der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Auftrag der IHKs die endgültigen Zahlen für 2016 veröffentlichen. Den 3.451 Vollständigkeitserklärungen, die bis zum 7. Juli 2017 hinterlegt waren, werden bis dahin noch weitere folgen. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der VEs für 2016 höher ausfallen wird als die für 2014 und 2015.

Denn die Alternative zur Entsorgung über duale Systeme, der Aufbau eigener Branchenlösungen zur Rückführung und Verwertung, hat weitgehend ausgedient: Nur noch 0,7 Prozent der Gesamtmasse wird in Branchenlösungen erfasst.

Im Jahr 2018 werden letztmals Vollständigkeitserklärungen bei den IHKs zu hinterlegen sein: Mit der Verabschiedung des Verpackungsgesetzes wurden die Aufgaben rund um die Verpackungsentsorgung grundlegend geändert und einer neuen „Zentralen Stelle“ übertragen, die ab 2019 auch die Vollständigkeitserklärungen entgegennimmt und auswertet.

Die zentrale Informations- und Kommunikationsplattform für die Hinterlegung der VE bei den IHKs gibt es unter der Adresse ihk-ve-register.de. Die Zwischenbilanz 2016 steht uner dihk.de zum Download bereit.

Quelle: DIHK | Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.