Reclay will Clearingverträge von Belland Vision, DSD und Interseroh prüfen

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Quelle: Reclay

Herborn — Auf die Ankündigung der dualen Systembetreiber Belland Vision, DSD und Interseroh, die aktuellen Clearingverträge zu kündigen, hat jetzt die Reclay Group reagiert. Sie erachtet den rechtswidrigen Mengenschwund als inakzeptabel, zumal die unseriösen Geschäftspraktiken einiger Systembetreiber die gesamte Branche in Verruf bringen und das duale System in Gänze gefährden könnten.

Nach Darstellung der Reclay Systems GmbH stimmen ihre gemeldeten Mengen nachweislich ohne Abweichungen mit den Mengen aus der Clearingstelle überein. Daher kann das Unternehmen die Argumentation der genannten Systembetreiber für die Kündigung der aktuellen Clearingverträge nachvollziehen und begrüßt die Initiative zu neuen Clearingverträgen.

Auch will Reclay den Entwurf der neuen Clearingverträge sichten und überprüfen. Sollten die neuen Clearingverträge dadurch die „Schlupflöcher“ für weiteren Mengenschwund effizient schließen, wird sich das Unternehmen diesen – vorbehaltlich einer sorgfältigen Prüfung – anschließen.

Die neuen Vereinbarungen hätten bereits ab 2018 für eine effiziente Stabilisierung des privatwirtschaftlich organisierten und fairen Wettbewerbs sorgen sollen, so dass die dualen Systeme ihrer gemeinsamen Verantwortung für ein effizientes Verpackungsrecycling hätten nachkommen können und unseriöses Marktverhalten unterbunden worden wäre.

Reclay: „Eine Neufassung der Clearingverträge ist daher aus unserer Sicht unerlässlich.“ Ziel werde es ferner sein, ab 2019 mit Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes das Verpackungsrecycling nachhaltig zu stärken, Recyclingquoten zu erhöhen und einen weiteren entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Quelle: Reclay Holding GmbH