bvse und Abbruchverband: Gemeinsam für mehr Recycling mineralischer Abfälle

1204
Quelle: Deutscher Abbruchverband e.V.

Köln – Marienburg — Der Deutsche Abbruchverband e.V. und der Fachverband Mineralik – Recycling und Verwertung, der im letzten Jahr unter dem Dach des Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) gegründet wurde, werden in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten. Im Rahmen dieser Kooperation ist der DA außerordentliches Mitglied im bvse geworden. „Wir freuen uns sehr über die Mitgliedschaft des DA in unserem Verband“, betont bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock. „Unser gemeinsames Ziel ist es, das enorme Potenzial des mit 200 Mio. Tonnen größten Abfallstroms in Deutschland noch ressourceneffizienter zu nutzen. Damit dies funktioniert, müssen die Voraussetzungen für die Recyclingunternehmen stimmen.“

Der bvse-Fachverband und der DA werden sich deshalb gemeinsam für fairen Wettbewerb und für gesetzliche Rahmenbedingungen einsetzen, die sowohl das Recycling als auch den verstärkten Einsatz von Recyclingbaustoffen fördern. „Als Sprachrohr der Recyclingwirtschaft werden wir bei den Entscheidungsträgern in Berlin und Brüssel deutlich machen, welche Rahmenbedingungen die Branche braucht, damit sie sich bestmöglich weiterentwickeln und die Ressource ‚Mineralik‘ sichern kann“, unterstreicht Johann Ettengruber, Vorstandssprecher des Deutschen Abbruchverbands.

Aktuell bringen sich die Verbände bei den Diskussionen um die Mantelverordnung (Grundwasser/Ersatzbaustoffe/Bodenschutz), die Verordnung für Anlagen wassergefährdender Stoffe (AwSV) und die Überarbeitung des KAS-Leitfadens ein.

Mit rund 700 mittelständisch strukturierten Mitgliedsunternehmen ist der bvse der führende Branchendachverband der Recycling- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland und Europa. Der bvse-Fachverband „Mineralik – Recycling und Verwertung“ repräsentiert rund 190 Unternehmen. Der 1951 gegründete Deutsche Abbruchverband e.V. informiert der DA seine über 550 Mitglieder umfassend über fachliche und rechtliche Grundlagen der Abbruchtätigkeit und deren Entwicklung und sorgt dafür, dass Erfahrungen aus der Praxis Eingang in politische und wirtschaftliche Entscheidungen finden.

Quelle: Deutscher Abbruchverband e.V.