Erema und KraussMaffei Berstorff stellten neues Compounding Extrusionskonzept vor

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Die 2-stufige EdelweissCompounding-Anlage bietet Anwendern mehr Wirtschaftlichkeit (Foto: KraussMaffei Berstorff)

Hannover — Eine neue Anlage zur Wiederaufbereitung von Folien-, Faser- und Vliesabfällen haben Erema und KraussMaffei Berstorff jetzt vorgestellt. Die so genannte EdelweissCompounding-Anlage besteht aus einem Erema-Recyclingextruder und einem KraussMaffei Berstorff-Zweischneckenextruder.

Die Anlage verarbeitet PP-Folien-Abfälle aus Post-Industrial Folien mit unterschiedlichen Verschmutzungsgraden in einem 2-stufigen Extrusionsprozess zu einem PP-Compound mit 30 Prozent Talkum. Die Anlage ist ausgelegt für Füllstoffanteile bis zu 80 Prozent und einem Durchsatzbereich bis zu 1.000 kg/h. Die Recycling-/Compounding-Anlage setzt sich zusammen aus einem Erema-Recyclingextruder Coerema 1108T mit Schmelzefilter und -pumpe, einen KraussMaffei Berstorff Zweischneckenextruder ZE 60 R UTXi sowie einer Wasserringgranulierung.

Die neue Technologie wurde auf einem gemeinsamen TecDay Recycling & Compounding von KraussMaffei Berstorff und Erema vorgestellt. „Die Veranstaltung bot Recyclingexperten, Compoundeuren und Vertretern von Universitäten eine ausgezeichnete Möglichkeit, Technologie für hochwertiges Kunststoffrecycling aus erster Hand zu erleben“, berichtet Ralf J. Dahl, Bereichsleiter Zweischneckenextruder bei KraussMaffei Berstorff.

Die Anlage steht ab sofort Kunststoff-Recyclern und Compoundierbetrieben für Re-Compounding-Versuche unter realen Produktionsbedingungen zur Verfügung. „Unsere Kunden können nicht nur aus der leistungsfähigen Extrusionsanlage ihren Nutzen ziehen, sie bekommen auch die volle Unterstützung von Erema und KraussMaffei Berstorff bei Prozessverbesserungen, der Schnecken- und Maschinenauslegung bis hin zur kompletten Produktionsoptimierung“, erklärt Dahl.

Quelle: EREMA Group GmbH / KraussMaffei Berstorff GmbH