ARA-Halbjahresbilanz: 534.000 Tonnen an Verpackungsabfällen getrennt gesammelt

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Abfalltrennung (Foto: ARA / Kurt Keinrath)

Wien — Im ersten Halbjahr 2017 sammelten die Österreicherinnen und Österreicher über eine halbe Million Tonnen, genau 534.000 Tonnen, Verpackung und Altpapier. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent.

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) freut sich zur Jahresmitte 2017 über das hohe Engagement der Österreicherinnen und Österreicher bei der getrennten Sammlung. Die heimischen Haushalte sammelten bis Ende Juni rund 319.000 Tonnen Altpapier und damit um 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Leichtverpackungen wird ein Plus von 2,9 Prozent auf 85.000 Tonnen verzeichnet. In der blauen Tonne landeten 15.000 Tonnen Metallverpackungen (+1,5 Prozent). Die Sammelmenge bei Glas liegt bei 114.000 Tonnen (+1,2 Prozent).

Spitzenposition im Recycling

ARA Vorstand Christoph Scharff konnte einmal mehr das hohe Niveau der österreichischen Verpackungssammlung bekräftigt: „Im internationalen Vergleich nimmt Österreich seit langem eine Spitzenposition im Recycling ein. Das ist das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit von Wirtschaft, Gemeinden und privaten Entsorgern. Die seit einigen Jahren lediglich leicht steigenden Erfassungsmengen zeigen aber auch, dass in weiten Regionen nur mehr beschränktes Steigerungspotenzial besteht.“

Bestnoten für das ARA Sammelsystem

Ein weiterer Grund für die Sammelerfolge liegt in der großen Zustimmung nicht nur der Burgenländerinnen und Burgenländer, sondern der gesamten österreichischen Bevölkerung zur getrennten Sammlung von Verpackungen. Christoph Scharff freut sich über die jüngste Bewertung des ARA Sammelsystems: „In einer aktuellen IMAS-Umfrage erzielten wir einen neuen Höchststand der öffentlichen Akzeptanz in den letzten 20 Jahren. Die Resultate bestätigen, dass unser heimisches System von Verpackungssammlung und -recycling breites Vertrauen in der Bevölkerung findet. 93 Prozent der Befragten sind damit zufrieden oder sehr zufrieden. 78 Prozent der Befragten sehen die getrennte Entsorgung als selbstverständliche Notwendigkeit. Und auch wenn bereits 99 Prozent der Befragten angeben, getrennt zu sammeln, kümmern wir uns weiterhin um Bewusstseinsbildung und Motivation.“

Quelle: Altstoff Recycling Austria AG (ARA) / Alba Communications GmbH