Agrapa: Verwertungsquote für grafische Papiere erreicht mit 83,3 Prozent

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Altpapier (Foto: Kürth / Recyclingportal)

Bonn — Mit einer hervorragenden Verwertungsquote von 83,3 Prozent bei grafischen Altpapieren hat die Wertschöpfungskette Print erneut ihre freiwillige Selbstverpflichtung zur Verwertung grafischer Altpapiere gegenüber dem Bundesumweltministerium erfüllt.

Wie die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (Agrapa) bei der Sitzung ihres Altpapierrates am 5. Juli in Berlin mitteilte, haben im laufenden Berichtsjahr Papierhersteller, Verlage und Druckindustrie erneut ihre Selbstverpflichtung erfüllt, die Verwertungsquote grafischer Papiere dauerhaft über 80 Prozent (+/- 3 Prozent) zu halten. Trotz eines leicht rückläufigen Verbrauchs von grafischen Papieren in Deutschland konnte das hohe Niveau weiter ausgebaut werden.

Vertreter von Bundesumwelt- und -wirtschaftsministerium, der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall und der kommunalen Spitzenverbände würdigten die Leistung der Agrapa-Träger. Die grafische Papierkette habe erneut bewiesen, wie erfolgreiche Selbstverpflichtungen der Wirtschaft funktionieren können, wenn eine ganze Wertschöpfungskette gemeinsam Verantwortung übernimmt.

Vertreter der Trägerverbände äußerten gemeinsam mit den Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen die Absicht, durch zusätzliche Anstrengungen zur Verbesserung der hohen Altpapierqualität das hohe Recyclingniveau halten zu wollen. Dazu sei ein Expertenkreis einberufen worden. In diesem Zusammenhang würdigte das Bundesumweltministerium die Anstrengungen der Agrapa zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Verwertung von grafischen Papieren.

In der Sitzung der Agrapa-Trägerverbände wurde Prof. Dr. Bernd Bilitewski als Vorsitzender der Agrapa für ein weiteres Jahr bestätigt.

Die Trägerverbände der AGRAPA-Erklärung sind Verband Deutscher Papierfabriken (VDP), Verein der Deutschen Papierimporteure (P.R.INT.), Bundesverband des Deutschen Papiergroßhandels (BvddP), Bundesverband Druck und Medien (bvdm), Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten, Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) sowie Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Quelle: Verband Deutscher Papierfabriken e. V.