Reiling unterstützt Rewindo-System mit sechs Annahmestellen

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v.l.n.r. Reinhard Meiners, Anna Curzon (beide Reiling), Michael Vetter (Rewindo) und Sebastian Rüschhoff (Reiling) - Foto: Rewindo GmbH

Bonn — An gleich sechs Standorten unterstützt die Reiling-Unternehmensgruppe ab sofort die Rewindo GmbH bei der Erfassung und Bündelung von kleineren Mengen alter PVC-Fenster, -Rollladen und -Türen für das Recycling. Neben dem bundesweit flächendeckenden Abholsystem baut die Rewindo derzeit ein Netz von Annahmestellen auf, an denen man auch eine Anzahl von weniger als zehn Fenstern abgeben kann.

Ein Angebot, das sich vor allen an Montagetrupps und kleinere Handwerksbetriebe richtet, die ausgebaute Fenster nicht zwischenlagern können. Die Reiling-Gruppe, nicht zuletzt Spezialist für die Entsorgung von Flachglas, ist dabei für Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter ein idealer Partner: „Synergien bieten sich hier natürlich auch für größere Projekte.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir ein derart renommiertes Unternehmen auch für die Sammlung von kleineren Mengen gewinnen konnten.“ Die Reiling-Standorte Münster, Marienfeld, Gladbeck, Torgau, Sülzetal und Lauenburg ergänzen nun ein Netz von derzeit insgesamt 15 Annahmestellen, an denen kleine und große Mengen abgegeben werden können. Ziel der Rewindo ist, dieses Netz auszubauen und sukzessive bundesweit lokale Standorte zu etablieren. „Für die kontinuierliche Steigerung unserer Verwertungsmengen werden bei unserer Marktdurchdringung die kleineren Mengen immer wichtiger werden. Dabei können uns, ob groß oder klein, lokal tätige Entsorger gut unterstützen. Wichtig ist natürlich, dass die an den lokalen Annahmestellen erfassten Mengen am Ende auch garantiert zu einem unserer auditierten Recyclingpartner gelangen und dort zu Sekundärrohstoff für die Fensterprofilproduktion aufbereitet werden“, so Vetter.

Seit 2002 organisiert die Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH mit ihren Recyclingpartnern deutschlandweit die Verwertung ausgedienter Kunststofffenster, -rollladen und -türen bei kontinuierlich steigenden Verwertungsquoten. So konnten 2016 mehr als 29.000 Tonnen PVC-Regranulat gewonnen werden. Dies entspricht nahezu 1,8 Millionen recycelter Altfenster. Hinzu kommen über 74.000 Tonnen Produktionsabfall. Das wieder gewonnene Regranulat dient als qualitativ gleichwertiger Rohstoff für die Herstellung von neuen Fenster- und Bauprofilen. Entsorger, die an der Sammlung von Kleinstmengen ausgebauter Kunststofffenster, -rollladen und -türen für das Rewindo-System interessiert sind, können sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Quelle: Rewindo GmbH Fenster-Recycling-Service