Intelligenter Abfallsammler wird zum digitalen Einkaufszettel

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Einkaufen leicht gemacht: Produkt am Wesco Abfallsammler “Push Two” scannen und es landet im Warenkorb (Foto: All you need GmbH / Wesco)

Arnsberg, Berlin —  Das südwestfälische Familienunternehmen Wesco, bekannt für seine hochwertigen und funktionalen Haushaltsaccessoires, und AllyouneedFresh, der innovative Online-Supermarkt der Deutsche Post DHL Group, arbeiten gemeinsam daran, alltägliche Abläufe im Haushalt intelligenter zu gestalten.

Wir werden zukünftig ganz anders einkaufen
Mit der Digitalisierung kommen neue Technologien, die neue Möglichkeiten schaffen. Der klassische Gang zum Supermarkt wird immer mehr neuen alltäglichen Abläufen weichen, die in den Tagesablauf integriert werden. Zukünftig werden wir viele Vorratsprodukte wie Pasta, Milch, aber auch Drogerieartikel nicht mehr einkaufen, sondern sie werden “einfach da” sein. Hierzu wird der “intelligente Haushalt” entweder selbstständig erkennen was wir benötigen, oder wir können es ihm mit ein paar wenigen Gesten mitteilen.

Der intelligente Abfallsammler wird zum digitalen Einkaufszettel
Als erstes Produkt hat AllyouneedFresh Anfang des Jahres den “intelligenten Abfallsammler” vorgestellt. Nachdem die “Null-Serie” großen Anklang fand, geht das Berliner Unternehmen gemeinsam mit Wesco einen Schritt weiter und arbeitet an der Serienfertigung. Derzeit werden gemeinsam verschiedene Prototypen entwickelt und getestet. AllyouneedFresh entwickelt dabei die notwendige Software und integriert gemeinsam mit Wesco die Technik in den Abfallsammler „Push Two“ aus der ikonischen Pushboy-Serie. Der im „Wesco/AllyouneedFresh Push Two” integrierte Scanner arbeitet in demselben Tempo wie ein Supermarkt-Kassenscanner. Mit ihm können die Bar-Codes von Verpackungen vor dem Wegwerfen schnell gescannt und dann über die zwei Abfallsammelbehälter im Inneren zum Beispiel nach Kunststoff und Papier getrennt entsorgt werden. Das gescannte Produkt findet sich dann im AllyouneedFresh Warenkorb wieder. Von hier aus können Produkte einfach ergänzt oder entfernt werden, und mit ein paar Klicks wird der Einkauf zum Wunschzeitpunkt in umweltfreundlichen Mehrwegboxen direkt nach Hause geliefert.

75% der Lebensmittel- und Drogerieprodukte kommen über den „Wesco/AllyouneedFresh Push Two“ auf den digitalen Einkaufszettel
Im Gegensatz zum oft propagierten “intelligenten Kühlschrank”, in dem nur ca. 30% der Nahrungsmittel lagern, die wir im Alltag benötigen, können über den “Wesco/AllyouneedFresh Push Two” drei Viertel aller Produkte des Alltags und damit alle Vorratsprodukte, erfasst werden. Die zu ergänzenden Produkte sind frische Zutaten, die saisonal gekauft werden können, gerne auch vom Wochenmarkt. Ein Wocheneinkauf ist somit “im Vorbeigehen” erledigt, denn der größte Teil unserer Vorratsprodukte wird immer wieder in identischer Form eingekauft. Der „Wesco/AllyouneedFresh Push Two“ ist derzeit im Prototypenstatus und wird mit einem ersten Kundenkreis getestet. Die finale Serienproduktion wird für das zweite Halbjahr 2017 erwartet. Jens Drubel, Gründer und Geschäftsführer AllyouneedFresh: “ AllyouneedFresh denkt nicht nur den Supermarkt, sondern den gesamten Kundenalltag neu. Gemeinsam mit Wesco schaffen wir es, dass für viele Menschen immer noch komplexe Thema ‘Lebensmittel-Onlinehandel’ soweit zu vereinfachen, dass es problemlos in den Alltag integriert werden kann.”

Der Abfallsammler Push Two ist erst der Anfang des intelligenten Haushalts von Wesco und AllyouneedFresh
Wesco und AllyouneedFresh zeigen mit dem Push Two, was möglich ist. Die Überlegungen reichen aber bereits weiter in den Bereich der Haushaltsintegration. Neben seinen Produkten mit Kult-Status ist Wesco auch bekannt als “der” Hersteller von Einbau-Abfallsammlern. Die Übertragung der Scanner-Technologie in diese Behälter wird von beiden Unternehmen bereits geprüft, wobei verschiedene Abläufe in Küchen beobachtet und hierzu optimale Lösungen zur Erfassung erarbeitet werden.

Hendrik Neuhaus, Leiter der Produktentwicklung bei Wesco: „Mit dem intelligenten Abfallsammler gehen Wesco und AllyouneedFresh den ersten Schritt in Richtung ‚internet of things‘: Ein alltägliches Produkt kommuniziert mit dem Internet. Dass wir diesen Weg im Jahr unseres 150jährigen Firmenjubiläums gehen, zeigt, dass man auch als Traditionsunternehmen aus dem Bereich der Metallverarbeitung den Sprung in die digitale Welt meistern kann.“

Offene Schnittstelle in Vorbereitung
Im ersten Step werden alle Produkte, die mit dem Wesco/AllyouneedFresh Push Two gescannt werden, in den AllyouneedFresh Warenkorb gelegt. Für das kommende Jahr ist ein Update geplant, das auch auf die erste Serie eingespielt werden kann. Hierüber können auch andere Shops an den “intelligenten Abfallsammler” angeschlossen werden.

www.wesco.de
www.allyouneedfresh.de

Quelle: All you need GmbH / M. Westermann & Co. GmbH