Interseroh will mit „zero waste solutions“ der Ressourcenverschwendung entgegenwirken

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Interseroh Nachhaltigkeitsmagazin (Foto: ©ALBA Group)

Köln — Die Interseroh Dienstleistungs GmbH, Tochter des internationalen Recyclingspezialisten ALBA Group, legt in zwei Publikationen umfassend Rechenschaft über ihr Nachhaltigkeitsengagement ab. Im Fokus des journalistisch aufbereiteten Nachhaltigkeitsmagazins wie auch des GRI-konformen Nachhaltigkeitsberichts stehen die positiven Effekte der unter dem Motto „zero waste solutions“ stehenden Dienstleistungen von Interseroh. Mit innovativen Lösungen will der Umweltdienstleister der Verschwendung von Produkten und Materialien entgegenwirken.

„Die Weltbevölkerung verbraucht schlicht zu viele Ressourcen für eine Erde“, erklärt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh Dienstleistungs GmbH. „Die Lösung kann nur heißen, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern, Rohstoffe im Kreislauf zu führen und Prozesse noch effizienter zu gestalten. zero waste solutions stehen deshalb im Zentrum unseres Geschäftsmodells.“

In verschiedenen, neuen zero waste-Projekten engagiert sich Interseroh mit seinen Kunden wie auch unternehmensintern gegen Ressourcenverschwendung. Ein Beispiel ist das von Interseroh und BMW initiierte Joint Venture Encory, das die innovative industrielle Aufbereitung gebrauchter Autoteile vorantreibt und dabei das Know-how der ALBA Group und der BMW Group bündelt. Ein weiteres, zusammen mit der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH realisiertes Pilotprojekt führte zu einer 99-prozentigen Recyclingquote aller Produktionswertstoffe des führenden Getränkeherstellers am Standort Genshagen.

Mit seinem Angebot „IT-Refurbishment“ will der Umweltdienstleister ebenfalls der Verschwendung entgegenwirken: Die professionelle Aufbereitung von PCs und Laptops für eine zweite Nutzung spart nach Berechnungen des Fraunhofer-Instituts UMSICHT pro PC rund 387 Kilogramm Primärressourcen ein, bei einer zugrunde gelegten Erst- und Zweitnutzungsdauer von jeweils 3,5 Jahren. Auch sein eigenes Handeln nimmt Interseroh unter die Lupe: Zu einem geplanten Maßnahmenkatalog gehört unter anderem die erstmalige Berechnung des Corporate Carbon Footprints, aus der eine unternehmensinterne Klimastrategie abgeleitet wird.

In diesem Jahr stellt Interseroh seinen Nachhaltigkeitsbericht erstmals auch als übersichtliche Online-Bilanz zur Verfügung. Der Bericht orientiert sich an den anspruchsvollen aktuellen Leitlinien (G4) der Global Reporting Initiative (GRI) und erfüllt die darin fixierten „Core“-Kriterien. Zudem sind Teile des Berichts durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG geprüft.

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht 2016 und das diesjährige Nachhaltigkeitsmagazin „zero waste solutions“ sind abrufbar unter Interseroh.de.

Quelle: ALBA Group