Bergmann Abfall-Pack-Station 1100-E: Hervorragende Lösung für Hygiene-Abfälle

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Einfache Handling an der Pack-Station mit Einwurf eines Abfallsacks (Foto: Bergmann)

Lathen — In Altenheimen stellt die Entsorgung von Abfall und Restmülls mit oftmals schwankenden Mengen eine tägliche Herausforderung dar. Insbesondere, da sich bis zu 70 dieser Abfälle in feuchtem Zustand befinden und auch die Geruchsbelästigung möglichst unterbunden werden soll. Hierfür bietet die Abfall-Pack-Station von Bergmann eine hervorragende Lösung.

In der Seniorenresidenz der Familie Franke in Berlin-Dahlem werden 137 Pflegeplätze in Zimmern mit einem oder zwei Betten vorgehalten. Früher benötigte das Zusammentragen von jeweils zwei Abfallkörben pro Zimmer, deren etagenweises Sammeln in Plastiksäcken samt den Säcken aus der Basispflege enorme Kapazitäten. Zudem war der Sammelort ständig bis an seine Grenzen belastet. „Der Zustand war nicht mehr zu ertragen; auch die Entsorgung von zehn 1.100-Liter-Rollbehältern pro Woche löste das Problem nicht. Die anfallende Abfallmenge konnte kaum mehr erfasst werden: Die Deckel standen auf, verschlossene Säcke stellte man daneben, und der Sammelort war überfüllt“, berichtet Julian Kranz, verantwortlich für die Haustechnik. Eine Lösung musste her.

Zur Verdichtung von Nass- und Trockenabfällen

Nach guten Erfahrungen in zwei Schwesterresidenzen entschied sich die Residenz-Leitung für die Anschaffung einer Bergmann Abfall-Pack-Station APS 1100-E für 1.100-Liter-Rollbehälter zur Verdichtung von Nass- und Trockenabfällen. Der Vorteil dieser Pack-Station besteht in der Reduktion des Restmülls. Im verschließbaren Verdichtungsraum des Aggregats sorgt eine spezielle Verdichtungswalze dafür, dass der hinein geworfene Abfallsack erfasst und verdichtet wird. Dies erfolgt lagenweise, bis der eingeschobene Sammelbehälter gefüllt ist und sich problemlos aus der Pack-Station rausrollen lässt.

Eine weitere Innovation stellt der eingelegte großvolumige PE-Sack dar, mit dem der Rollbehälter vor der Verdichtung rundum ausgekleidet wird. So ist der Behälter geschützt und der Geruch minimiert. Eine Überfalte des Sacks am Behälterkopf schirmt den Inhalt von ca. 1,4 m³ zusätzlich zum Behälterdeckel wirkungsvoll ab. Über die Hebe-und Kippvorrichtung, die für 600 Kilogramm ausgelegt ist, wird der Inhalt mit Sack in das Entsorgungsfahrzeug gekippt. Ein Sicherheitsschalter sorgt dafür, dass die Maschine bei Öffnen der Tür automatisch abschaltet. Bei Vollmeldung bleibt die Tür ebenfalls verriegelt; ein Überladen oder eine Fehlbedienung ist ausgeschlossen.

Eine Entsorgungslösung, die sich rechnet

Durch die Abfall-Pack-Station konnten die Kosten der Entsorgung zurückgefahren werden – die Investitionskosten sollen sich bereits binnen Jahresfrist amortisiert haben. 40 Prozent der Ersparnis ergeben sich, da weniger Entsorgungsfahrten durch reduziertes Abfallvolumen anfallen. Hinzu hat der Sammelort deutlich an Platz gewonnen. Auch konnte man bei der Reservekapazität zulegen, „da jetzt ein Reserve-Rollbehälter vorgehalten werden kann“, merkt Julian Kranz zufrieden an.

Kerstin Jähne, Leiterin der Residenz Dahlem, bestätigt das gute Ergebnis bei der Entsorgung: “Der erhoffte Einspareffekt mit Einsatz der Bergmann Abfall-Pack-Station ist eingetreten. Wir sind sehr zufrieden, da neben der Schaffung von mehr Platz der Aufwand für die Abfallentsorgung deutlich reduziert werden konnte. Zudem ist die Maschine sehr robust, eine Wartung nur einmal jährlich nötig, und falls Probleme auftauchen sollten, fühlen wir uns durch den Bergmann-Service in Berlin gut betreut.“ Alles in allem hat sich die Anlage in der Residenz Dahlem schon jetzt bewährt.

Weitere Informationen sind unter bergmann-online.com erhältlich.

Quelle: Heinz Bergmann e. Kfm. – Maschinen für die Abfallwirtschaft