Trotz Trump-Entscheidung: USA-Nachfrage nach Umwelt-Technologien wird steigen

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Umwelttechnologie (Foto: seagul/Pixabay)

Washington, USA — Nachdem US-Präsident Trump am 1. Juni 2017 den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ankündigte, sind die Perspektiven für Umwelttechnologien in den USA ungewisser geworden. Dennoch rechnen Beobachter auch für die nächsten Jahre mit Wachstum in wichtigen Teilmärkten. Denn neben der Bundesebene haben vor allem die Bundesstaaten und Kommunen Einfluss auf die Nachfrage nach Umwelttechnologien – und sie dürften an ihren ambitionierten Zielen festhalten, meldet Germany Trade & Invest.

In fast allen Teilmärkten für Umwelttechnologien bestehen weiterhin gute Geschäftschancen, allen voran beim Ausbau der erneuerbaren Energien, aber auch bei der Netzinfrastruktur, in der Wasserwirtschaft und im Recyclingsektor. Unternehmen müssen sich differenziert mit den regionalen Unterschieden und den Bedingungen in ihrem jeweiligen Marktsegment auseinandersetzen.

Die Recyclingquoten sind in den USA noch vergleichsweise gering. Bevölkerungswachstum und steigende Urbanisierung bei gleichzeitigen Deponieraumengpässen lassen jedoch das Problem der Abfallentsorgung immer dringender werden. Selektiv setzen einzelne Städten interessante Programme auf. Hier könnten sich auch deutsche Unternehmen bei Planung, Aufbau und Umsetzung einbringen. Schwierig ist zurzeit noch die Etablierung von Systemen zur Mülltrennung.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest