46 Prozent der Deutschen kennt Altlampen-Entsorgung im Elektrogeschäft

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Lampenrecycling (Foto: Kroll / Recyclingportal.eu)

München — Knapp die Hälfte der Deutschen (46 Prozent) weiß, dass sie LED- und Energiesparlampen bei jedem größeren Elektrohandelsgeschäft kostenlos entsorgen kann. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Lightcycle. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine leichte Steigerung um zwei Prozentpunkte.

Seit rund einem Jahr sind Handelsgeschäfte mit einer Verkaufsfläche an Elektrogeräten von mehr als 400 Quadratmetern verpflichtet, Elektroaltgeräte und Altlampen kostenfrei zurückzunehmen. Dies schreibt das Elektrogesetz (ElektroG) vor, welches zum Ziel hat, Umwelt und Gesundheit zu schützen. Zusätzlich soll es helfen, natürliche Ressourcen zu schonen.

Die Rücknahme-Verpflichtung gilt auch für Online-Händler mit einer Lager- und Versandfläche von mehr als 400 Quadratmetern. Diese Möglichkeit kennen jedoch nur etwas mehr als ein Viertel der Befragten (26 Prozent). „Gesetzlich sind auch Online-Händler verpflichtet, nicht nur ein Angebot zur Rücknahme zur Verfügung zu stellen, sondern dieses auch aktiv zu kommunizieren. Hier besteht offensichtlich noch Nachholbedarf“, sagt Stephan Riemann, Geschäftsführer von Lightcycle.

Ausgediente Lampen dürfen nicht in den Hausmüll. Dafür stehen den Verbrauchern bereits seit Jahren mehrere Tausend Sammelstellen in Bau-, Drogerie- und Supermärkten sowie im Fachhandel des Elektrohandwerks zur Verfügung.

Welche Lampen gesondert zu entsorgen sind, zeigt eine Infografik unter lightcycle.de.

Quelle: Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH