1. Quartal 2017: Umicore meldet 13 Prozent Umsatzsteigerung

478
Quelle: Umicore AG

Hanau-Wolfgang — Für das 1. Quartal 2017 meldet Umicore eine Umsatzsteigerung über alle Geschäftsfelder von insgesamt 13 Prozent. Das reflektiert nach Ansicht des Unternehmen ein starkes Wachstum insbesondere bei den Aktivitäten im Zusammenhang mit sauberer Mobilität. Die Umsätze des Geschäftsfelds Recycling stiegen um 4 Prozent mit einem Wachstum in allen Bereichen.

Im Geschäftsfeld Catalysis stiegen die Umsätze um 9 Prozent, was vorwiegend auf das Umsatzwachstum von Autoabgaskatalysatoren sowohl für leichte Nutzfahrzeuge, als auch für schwere Dieselanwendungen zurückzuführen ist. Die Umsatzsteigerung von 29 Prozent im Segment Energy & Surface Technologies spiegelt einen deutlichen Umsatzzuwachs bei Kathodenmaterialien für wiederaufladbare Batterien im Transportbereich wider sowie – in geringerem Maße – eine gestiegene Nachfrage und höhere Preise in den Kobalt- und Nickel- bezogenen Unternehmensaktivitäten.

Umicores strategische Wachstumsinvestitionen in Materialien für saubere Mobilität sowie in Recycling verlaufen planmäßig. Die Erweiterung zur Verdreifachung der Kapazität für Kathodenmaterialien in China sowie Korea bis Ende 2018 ist in vollem Gange; die neue Kapazität wird ab dem zweiten Halbjahr 2017 schrittweise in Betrieb genommen.
Umicore hat eine Lösung mit BASF und Argonne im Hinblick auf die NMC-Patentverletzungsansprüche gefunden.

Umicore hat erfolgreich einen Konsortialkredit in Höhe von € 330 Millionen abgeschlossen, wodurch die Finanzierungsquellen diversifiziert und die Laufzeit des Schuldenprofils verlängert werden.

Bei gleichbleibenden Marktbedingungen erwartet Umicore am Jahresende ein um Sondereinflüsse bereinigtes EBIT zwischen € 370 und € 400 Millionen. Ohne Berücksichtigung der nicht fortgeführten Aktivitäten entspricht dies einer Spanne von € 355 bis € 385 Millionen und würde im Vergleich zu 2016 eine Steigerung zwischen 11 und 20 Prozent darstellen.

Quelle: Umicore AG & Co. KG