Erema Gruppe verzeichnet neues Rekordergebnis von 138 Mio. Euro

934
Erema Hauptsitz Österreich (Foto: Erema)

Ansfelden, Österreich — Die Erema Gruppe erzielte dank eines 5-prozentigen Umsatzplus einen konsolidierten Umsatz von 138 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016/17. Die beiden jungen Schwesterunternehmen „Poor Loop“ und UMAC können bereits ein starkes Umsatzergebnis kurz nach ihrer Gründung aufweisen.

„Wesentlicher Erfolgsfaktor des positiven Umsatzergebnisses im vergangenen Geschäftsjahr ist sicherlich der ungebremste Innovationsgeist innerhalb der Erema Gruppe“, ist sich CEO Manfred Hackl sicher. Die Erema GmbH, Hersteller von Kunststoffrecycling-Anlagen und –Technologien, präsentierte in allen drei Recycling-Sparten technische Erneuerungen.

Das Highlight im PET Recycling war das neue Recyclingsystem Vacurema Inline Preform, das gemeinsam mit Sipa entwickelt wurde. Es ermöglicht eine direkte und flexible Verarbeitung von gewaschenen PET Flakes zu Preforms. Im Bereich Post Consumer Recycling wurde neben der Intarema RegrindPro für Mahlgut zusätzlich erst im Herbst der ReFresher vorgestellt. Der thermisch-physikalische Reinigungsprozess des ReFreshers entfernt selbst migrierte Gerüche und erweitert damit das Anwendungsfeld für Rezyklate aus Post Consumer Material.

Der neue SW Direct Flow, die Schmelze-Filtration für leichte Verschmutzungen, soll hingegen Verbesserungen im Recycling von Produktionsabfällen herbeiführen. Auf der K 2016 lieferte Erema schließlich mit einem Smart Factory Paket die Lösung für die zukünftigen Herausforderungen seiner Kunden. Dahinter stehen die online-Qualitätsüberwachung von Farbe und MVR-Wert sowie das erste Manufacturing Execution System für die Extrusionsbranche.

In Summe führten diese Innovationen zu einem bemerkenswerten Anstieg der Auftragseingänge. Alleine der maschinenbezogene Auftragseingang zwischen Oktober und März stieg um 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des vorigen Geschäftsjahres.

„Poor Loop“ präsentierte im letzten Geschäftsjahr den neuen ISEC evo, der durch ein Durchsatzplus von bis zu 25 Prozent gegenüber seinem Vorgänger-Modell überzeugte. Das Unternehmen schließt das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 4,5 Mio. Euro ab. Das im letzten Jahr gegründete Unternehmen, UMAC, ist auf die Aufbereitung und den Verkauf von gebrauchten Recyclinganlagen und –komponenten spezialisiert. Bereits ein Jahr nach der Gründung kann das Unternehmen auf einen Umsatz in Höhe von 1,5 Mio. Euro blicken. 3S konnte seinen Erfolgskurs auch im vergangenen Geschäftsjahr fortsetzen und erwirtschaftete einen Umsatz von 14,5 Mio. Euro. 3S ist auf die Fertigung von Kernteilen für die Extrusions- und Erdölbranche spezialisiert.

Manfred Hackl blickt positiv in das kommende Geschäftsjahr: „Durch die sehr guten Auftragseingänge der letzten Monate starten wir zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2017/18. Unser Erfolgsrezept lautet auch weiterhin: verlässliche Technik kombiniert mit innovativen Ideen.“

Quelle: Erema Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H.