HWWI meldet einstweilige Trendwende bei Rohstoffpreisen

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Hamburg — Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist im März nach längerer Zeit wieder gefallen. Dieser Einbruch der weltweiten Rohstoffpreise wird in erster Linie durch die gefallenen Preise bei den Energierohstoffen begründet. Der Index für Industrierohstoffe verringerte sich lediglich um 1,4 Prozent (in Euro: -1,7 Prozent).

Im März gaben die durchschnittlichen Preise für Industrierohstoffe leicht nach, nachdem sie im Vormonat deutlich gestiegen waren. Bei den NE-Metallen notierte Blei mit -1,9 Prozent (in Euro: -2,3 Prozent), Kupfer mit -2,0 Prozent (in Euro: -2,4 Prozent), Nickel mit -3.7 Prozent (in Euro: -4,0 Prozent), Zink mit -2,3 Prozent (in Euro: -2,7 Prozent) und Eisenerz mit -1,4 Prozent (in Euro: -1,8 Prozent) niedriger als im Vormonat. Zugleich stiegen die Preise für Aluminium um 2,4 Prozent (in Euro: 2,0 Prozent) und Zinn um 1,7 Prozent (in Euro: +1,3 Prozent).

Unterschiedliche Erwartungen über die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft, insbesondere über das Wachstum von China, waren Ursache für die unterschiedlichen Preisentwicklungen der einzelnen Industrierohstoffe, besonders bei den NE-Metallen.

Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut