„Zu gut für die Tonne!-Bundespreis“ für Engagement gegen Nahrungsverschwendung

826
Die Gewinner des „Zu gut für die Tonne!"-Bundespreises (Foto: ©BMEL/ Christof Rieken)

Berlin — Zum zweiten Mal hat Bundesernährungsminister Christian Schmidt den „Zu gut für die Tonne!„– Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung in Berlin verliehen. Eine hochrangige Jury aus Wirtschaft und Gesellschaft unter Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Töpfer nominierte die 14 besten Projekte aus 168 Bewerbungen.

 Unter diesen wurden vier Bundespreise in den Kategorien Handel, Produktion, Gastronomie und Gesellschaft & Bildung sowie Förderpreise für innovative Neuprojekte in der Startphase verliehen.

Die Preisträger sind:

  • in der Kategorie Produktion: Knödelkult (Konstanz)
  • in der Kategorie Handel: Edeka Handelsgesellschaft Südwest, Projekt „Warenbörse“ (Offenburg)
  • in der Kategorie Gastronomie: Restlos Glücklich e. V. (Berlin)
  • in der Kategorie Gesellschaft & Bildung: Bundesverband Deutsche Tafel & Plattform Ernährung und Bewegung, Projekt „Lecker Tafeln“ (Berlin, Friedberg, Weimar, Nordhorn)

Der Gewinner des mit 3.000 € dotierten 1. Förderpreises ist Dörrwerk (Berlin), der Gewinner des mit 2.000 € dotierten 2. Förderpreises ShoutOutLoud, Projekt „Resteküche“ (Frankfurt/Main). Genauere Angaben über alle Preisträger sind unter zugutfuerdietonne.de erhältlich.

Dazu erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Allein in den privaten Haushalten landen pro Person und Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel in der Tonne. Bis zu zwei Drittel davon wären vermeidbar.“ Deswegen sei das Engagement gegen Lebensmittel-Verschwendung auch ein essentieller Beitrag zur Lösung der Herausforderungen unserer Zeit. Schmidt: „Mit ihrem Engagement gegen Lebensmittelverschwendung leisten die Nominierten und die Gewinner des Bundespreises etwas wirklich Heldenhaftes. Wir würdigen hier ganz bewusst das vorbildliche Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. Mit diesem Bundespreis wollen wir alle anderen zum Nachmachen ermuntern.“

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft