Innerdeutscher Frachtverkehr für Abfälle und Sekundärrohstoffe 2014 mit 4,2 % Plus

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Anlieferung (Foto © Fay, Burkardroth (Kommunalunternehmen Lk Bad Kissingen) / abfallbild.de)

Flensburg — Europäische Lastkraftfahrzeuge transportierten im Jahr 2014 insgesamt 3,4 Milliarden Tonnen Güter in, von und nach Deutschland. Dies entsprach einer Zunahme von +3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg beruht wesentlich auf eine 4,2-prozentigen Transportzunahme im innerdeutschen Verkehr. Insgesamt überdurchschnittlich stieg 2014 das Frachtaufkommen für „Sekundärrohstoffe, Abfälle“ (+4,2 Prozent).

Der Zuwachs im Frachtaufkommen des grenzüberschreitenden Versands und Empfangs fiel mit +1,3 Prozent moderater aus. Hier waren in Einzelpositionen Rückgänge zu verbuchen, vor allem bei „Maschinen und Ausrüstungen, langlebige Konsumgüter“ (-5,7 Prozent) und „Sekundärrohstoffe, Abfälle“ (-5,3 Prozent).

Die mit dem Gütertransport verbundene Beförderungsleistung stieg moderater an als das Frachtaufkommen und erreichte 491,4 Milliarden Tonnenkilometer (+1,6 Prozent). Damit sank 2014 die mittlere Transportweite pro Tonne auf 146 Kilometer (-2,1 Prozent).

Trotz eines insgesamt gestiegenen Frachtaufkommens sank die Beförderungsleistung unter anderem für „Maschinen und Ausrüstungen, langlebige Konsumgüter“ (-1,9 Prozent). Hierfür ist vor allem die Entwicklung im grenzüberschreitenden Versand und Empfang ursächlich.

Die Ergebnisse beruhen auf Meldungen aus den EU 28-Staaten (ohne Malta) sowie aus Norwegen und der Schweiz. Meldestand: 6.11.2015. Da Ergebnisse für Fahrzeuge aus Liechtenstein ab 2014 nicht mehr gemeldet werden, wurde der Vorjahresvergleich ohne Liechtenstein erstellt. Detailliertere Ergebnisse für das Jahr 2014 sind unter kba.de erhältlich.

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt