Elektrogerät oder Batterie? Stiftung EAR bietet neue Einordnungshilfe an

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Geräte-Rückgabe (Foto: take-e-way)

Hamburg –- Ob ein Produkt ein Elektrogerät im Sinne des Elektrogesetzes oder eine Batterie im Sinne des Batteriegesetzes ist, lässt sich manchmal nicht auf den ersten Blick erkennen. Das ist insbesondere bei Powerbanks der Fall. Deshalb hat die Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) eine Anwendungshilfe zur Einordnung dieser Geräte veröffentlicht.

Schwierig ist es vor allem bei Produkten, die selbst Quelle elektrischer Energie sind und daneben auch andere Funktionen haben: als Batteriemanagementsystem, Kontrollleuchten, Ladestandsanzeigen, Datenspeicher, Kontaktstellen zu anderen Produkten, Zeitanzeigen, Weckfunktionen oder Radio.

Laut der EAR handelt es sich bei einem Produkt um eine Batterie, wenn es selbst die „Quelle elektrischer Energie“ ist, „die durch unmittelbare Umwandlung chemischer Energie gewonnen wird“. Das bedeutet, dass nicht nur reine herkömmliche Batterien, sondern auch Batterien bzw. Akkus mit Batteriemanagementsystemen, Ladeschnittstellen und Ladestandsanzeigen als Batterien angesehen werden und unter das Batteriegesetz fallen.

Um ein Elektrogerät handelt es sich in der Regel, wenn ein Produkt Batterien und weitere Zusatzfunktionen enthält: beispielsweise Leuchte, Radio, Tassenwärmer, Wecker oder USB-Datenspeicher.

Meldepflichtige sollten daher ihren Artikelstamm mit Hilfe dieser Einordnung überprüfen und gegebenenfalls ihre Mengenmeldungen für Elektro- und Elektronikgeräte wie auch für Batterien anpassen.

Die EAR-Anwendungshilfe ist unter stiftung-ear.de zu finden. Für Fragen zum Thema steht das Team von take-e-way unter der Telefonnummer 04021901065 oder per E-Mail unter beratung@take-e-way.de zur Verfügung.

Quelle: take-e-way GmbH