Neuer BAuA-Bericht gibt Antworten auf Fragen zu REACH

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Quelle: Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Dortmund — Bis zum 31. Mai 2018 müssen vorregistrierte Stoffe, die in Mengen von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden, bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert werden. Die betroffenen Unternehmen haben häufig spezifische Fragen, beispielweise wie sie sich verhalten müssen, wenn die nächsthöhere Tonnageschwelle erreicht wird oder inwieweit Verunreinigungen bei der Registrierung berücksichtigt werden müssen. Insgesamt 41 häufig gestellte Fragen hat der Helpdesk in einem Bericht zusammengefasst und praxisnah beantwortet.

Der jetzt veröffentlichte Bericht „IHK-Veranstaltungsreihe REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ soll insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der erfolgreichen Registrierung unter REACH unterstützen. Er ist unterteilt in sechs Themenblöcke: „Registrierung, Frist, Ausstiegszenarien“, „Stoffidentität/ Verunreinigungen/ Datenanforderungen“, „gemeinsame Einreichung/SIEFSubstance information exchange forum/Datenteilung/ Kosten“, „Ausnahmen/Recycling„, „Nicht EU-Hersteller/ Alleinvertreter“, „Brexit/Wegfall des Federführenden Registranten (Lead Registrant)“.

„REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“ lautete der Titel einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe, die der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit verschiedenen Industrie- und Handelskammern (IHK) im vergangenen Jahr durchführte. Die Reihe richtete sich besonders an kleine und mittlere Unternehmen, um sie über die aktuelle dritte Registrierungsphase für Chemikalien unter der REACH-Verordnung zu informieren. Die dabei häufig gestellten Fragen aus der Praxis wurden nun zusammengestellt.

„IHK-Veranstaltungsreihe REACH 2018 – Jetzt erfolgreich registrieren!“; Suzanne Wiandt; Claus Haas; Kristof Seubert; Anja Knietsch; Angelina Weiß; Raimund Weiß; Anna-Maria Zellermann; Silke Feller; Anne Ackmann; 1. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2017; doi:10.21934/baua:bericht20161209; 21 Seiten, gibt es auch als PDF im Internetangebot der BAuA.

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)