PVC-Rückgewinnung: Neuer Rewindo-Partner für Vorkonfektionierung und Logistik

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VCC-Container (Foto: VCC Verwertungs-Centrum Castrop)

Bonn — Als neuer Partner für die Vorkonfektionierung von Altfenstern und im Bereich der Logistik unterstützt die VCC Verwertungs-Centrum Castrop GmbH & Co. KG das bundesweite Rewindo-System beim Recycling ausgedienter Kunststofffenster, -rollladen und -türen seit Beginn des Jahres. Die erneute Erweiterung des Netzwerkes im Bereich Recycling auf mittlerweile sieben Partner unterstreiche deutlich die wachsende Bedeutung und auch die Anziehungskraft eines funktionierenden Recyclingsystems, freut sich Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. „Natürlich leistet zudem jeder Partner einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Recyclingziele“, betont Vetter.

Seit 35 Jahren am Entsorgungsmarkt tätig, firmiert das neue Partnerunternehmen aus Castrop-Rauxel seit 2012 unter dem Namen VCC und hat seine Wurzeln im Abbruchbereich. Für das Rewindo-System behandelt VCC die ausgebauten PVC-Fenster für eine weitere Veredelung im Recyclingprozess vor. Hierzu wird das Material mittels Querstromzerspaner zerkleinert und danach Glas, Metalle sowie Anhaftungen von der PVC-Fraktion getrennt. Mit einer Kapazität von jährlich 6.000 Tonnen Altmaterial ergänzt VCC zusätzlich die bundesweite Abholung mit einem eigenen Holsystem, das einen Radius von bis zu 50 Kilometern rund um den Standort Castrop-Rauxel umfasst.

Die Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH organisiert seit 2002 mit ihren Recyclingpartnern deutschlandweit die Verwertung ausgedienter Kunststofffenster, -rollladen und -türen bei kontinuierlich steigenden Verwertungsquoten. So konnten 2016 mehr als 29.000 Tonnen PVC-Regranulat gewonnen werden. Dies entspricht ca. 1,6 Millionen recycelter Altfenster. Hinzu kommen 74.439 Tonnen Produktionsabfall. Das wieder gewonnene Regranulat dient als qualitativ gleichwertiger Rohstoff für die Herstellung von neuen Fenster- und Bauprofilen.

Quelle: Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH