IFAT Eurasia 2017 stärkt ihre Position als eurasische Umwelttechnologie-Messe

492
IFAT Eurasia (Quelle: Messe München International)

München — Die Türkei ist nach wie vor Dreh- und Angelpunkt der eurasischen Umweltbranche. Das bewies die IFAT Eurasia 2017 vom 16. bis 18. Februar. Die Ausstellungsfläche im Istanbul Expo Centre konnte auf über 17.000 Quadratmeter gesteigert werden. 230 Aussteller nahmen an der zweiten Ausgabe einer der führenden  eurasischen Umwelttechnologiemessen teil und vertraten dabei 413 Unternehmen.

„Das Flächenwachstum von fast zehn Prozent beweist, dass die Aussteller weiterhin Zuversicht und Vertrauen in den eurasischen Markt haben. Die Türkei ist und bleibt ein wichtiger Handelsmarkt und das Bindeglied zwischen Ost und West. Daher sind Messen wie die IFAT Eurasia auf lange Sicht so wichtig“, betonte Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München.

Aussteller zufrieden

Diese Ansicht vertritt auch Münüf Korkmaz, Sales Manager bei Buss-SMS- Canzler: „Wir waren sehr überrascht vom Kundenandrang, vor allem aus dem Bereich Abfallbehandlung. Die IFAT Eurasia hat uns geholfen, unsere Produkte erfolgreich in den eurasischen Umweltmarkt einzuführen.“ Auch Gökhan Hasan Gökmen, Geschäftsführer von Kärcher Servis Ticaret A.Ş., war sehr zufrieden mit den Ergebnissen der 2017er Veranstaltung: „Die IFAT Eurasia dient nicht nur als Networking-Plattform, sondern bringt auch konkrete Geschäftsabschlüsse hervor. Aus der Business-Perspektive war die Veranstaltung höchst gewinnbringend. Die Messeatmosphäre und die vollen Hallen haben unsere Erwartungen übertroffen.“

Mit ihren Produkten und Lösungen richtet sich die IFAT Eurasia spezifisch an die Bedürfnisse des eurasischen Marktes. Insgesamt beteiligten sich 230 Aussteller aus 18 Ländern an der Umwelttechnologiemesse und nutzten sie als Eintrittsmöglichkeit in neue Märkte. Neben der Türkei waren Deutschland, China, Österreich, Frankreich, die Schweiz und Italien die wichtigsten Herkunftsländer der Unternehmen.

Starke Marke

Auch zahlreiche Aussteller der IFAT in München, der Muttermesse der IFAT Eurasia und weltweit führender Branchenevent, waren in den drei Messehallen vertreten. Einer dieser Aussteller ist BHS-Sonthofen. Deren Sales Manager Tobias Steinhauser zeigte sich begeistert: „Die Marke IFAT steht für Professionalität und Qualität. Deswegen sind wir ihr in die Türkei gefolgt. Die Veranstaltung hat unsere Erwartungen wirklich übertroffen.“

Für Osman Bayazit Genç, Geschäftsführer von MMI Eurasia, hat auch der Umzug von Ankara in das Wirtschaftszentrum Istanbul zur positiven Stimmung auf der IFAT Eurasia 2017 beigetragen: „Istanbul ist genau der richtige Standort für den Ausbau internationaler Geschäftsbeziehungen. Das haben uns die Aussteller klar verdeutlicht.“ Özden Gözlüklü, Marketing Manager bei HA-US, teilt diese Ansicht: „Wir waren schon auf der IFAT Eurasia 2015 in Ankara sehr zufrieden mit der großen Nachfrage an unserem Stand. Aber jetzt, nach dem Umzug nach Istanbul, ist die Messe noch wichtiger für den eurasischen Markt geworden.“

Bindeglied zwischen drei Kontinenten

Zu den 11.326 Fachbesuchern aus 73 Ländern zählten außerdem die Teilnehmer diverser Wirtschaftsdelegationen, wie beispielsweise aus Griechenland, Deutschland, Rumänien und Tunesien. Dr. Makram Ben Hamida, Projektmanager Industrie, Umwelt & Energie bei der Deutsch-Tunesischen Industrie- und Handelskammer, führte die tunesische Delegation an und zeigte sich überzeugt: „Für tunesische Firmen ist die IFAT Eurasia von enormer Bedeutung. Sie verbindet den nordafrikanischen Raum mit Asien und Europa wie keine andere Messe in der Branche.“

Veranstaltungsprogramm hochkarätig

Ein hochkarätig besetztes Rahmen- und Konferenzprogramm gab parallel zur Fachmesse Einblicke in die aktuellen Trends und neue Entwicklungen des Umweltsektors. Besonderen Anklang bei den Besuchern fanden die Veranstaltungsblöcke des türkischen Umweltministeriums zu Leitthemen wie „Zero Waste Approach in Industry“ oder „Biodrying and Biomethanization Faclities“ sowie die Session der International Solid Waste Association (ISWA) und deren türkischer Vertretung KAKAD. Für Prof. Dr. Günay Kocasoy, Leiterin von KAKAD, dem Turkish National Committee on Solid Waste, und Professorin an der Boğaziçi University in Istanbul, waren die „wissenschaftlichen Podiumsgespräche und Vortragsreihen parallel zur Fachmesse die Höhepunkte der Veranstaltung. Die IFAT Eurasia konzentriert sich nicht nur auf einen Bereich, sondern deckt alle Aspekte rund um das Thema Umwelttechnologien ab.“

Die erste „University Challenge Eurasia“, ein Studentenwettbewerb zur Förderung von jungen Nachwuchskräften, fand am zweiten Veranstaltungstag der IFAT Eurasia 2017 statt.

Die nächste Ausgabe der IFAT Eurasia ist für das Frühjahr 2019 in Istanbul geplant.

Quelle: Messe München GmbH