Zentek-IT-Fachmann leitet Branchenkreis von „ZUGFeRD“

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Köln — „ZUGFeRD“ ist die Abkürzung für ein spezielles Format elektronischer Rechnungen, das Unternehmen seit drei Jahren in Zusammenarbeit mit Verbänden und Ministerien entwickeln. Ende Januar haben sich nun 30 Fachleute aus verschiedenen Branchen in Hannover getroffen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und das Format gemeinsam weiterzuentwickeln.

Das Ziel ist, Rechnungen schnell, komfortabel und einfach auf elektronischem Weg auszutauschen: Durch das Wegfallen von Material- und Portokosten sowie die automatische Verarbeitung und die damit einhergehenden optimierten Prozesse soll das Rechnungswesen in Zukunft wesentlich effizienter werden. Zur Zielgruppe gehören dabei Unternehmen aller Größenordnungen sowie die öffentliche Verwaltung. Um nun ohne vorherige bilaterale Absprachen auch den Branchen mit besonderen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, sei es aber notwendig spezifische Branchenerweiterungen zu standardisieren, war sich Zentek-Projektkoordinator Siegfried Vogel auf dem Treffen mit seinen Kollegen einig. Diese sollen jetzt Zug um Zug als Erweiterungen des Standards in die Struktur eingebunden werden.

Als Ergebnis des Treffens legten die Fachleute sechs Branchenkreise fest und bestimmten für jeden einen Leiter; für die Entsorgungsbranche nimmt Vogel diese Aufgabe war. Auf dem ersten Treffen des Kreises, das für Mitte März geplant ist, wollen die Recyclingfachleute dann spezifische Erweiterungen des Standards für die Entsorgungswirtschaft entwickeln. Das „FerD“ in dem Akronym steht übrigens für „Forum elektronische Rechnung Deutschland“ und soll unter dem Dach der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten „Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung“ als nationale Plattform zur Förderung elektronischer Rechnungen dienen.

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Quelle: Redaktionsbüro LEIF KUBIK