ITAD vereinbart Kooperation mit niederländischem Verband DWMA

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Carsten Spohn, Geschäftsführer der ITAD, und Marc Kapteijn, Präsident Abteiling Energie aus Abfall, DWMA (Foto: ITAD)

Düsseldorf  — Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e. V. (ITAD) und die Dutch Waste Managment Association (DWMA), Abteilung Energie aus Abfall, haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Die DWMA vertritt die Interessen von Firmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Ressource Abfall. ITAD vertritt die Interessen der Betreiber und Eigentümer von thermischen Abfallbehandlungsanlagen wie klassischen Siedlungsabfall-Verbrennungsanlagen, Ersatzbrennstoffkraftwerken und Klärschlammverbrennungsanlagen.

Da beide Verbände für eine effiziente energetische und stoffliche Nutzung der Ressource Abfall eintreten und viele Mitglieder bereits bei grenzüberschreitenden Hilfsmaßnahmen zusammenarbeiten, lag ein Erfahrungsaustausch über rechtliche und technische Änderungen, allgemeine Branchenentwicklungen und veröffentliche Statistiken nahe.

„Wirklich nachhaltige Konzepte können nicht in Grenzen gedacht werden. Die Kreislaufwirtschaft ist hier keine Ausnahme. Dies fordern wie seit langem von der Politik und bringen wir nun auf Verbandsebene einen Schritt weiter“, kommentierte Carsten Spohn die Kooperation.

„Zusammenarbeit ist der Grundstein der Kreislaufwirtschaft der Zukunft. Wir möchten ein befolgenswertes Beispiel geben, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Ländern zu einer nachhaltigen Wirtschaft beitragen kann“, erläuterte Marc Kapteijn die Vereinbarung

Neben gegenseitige Unterstützung sollen mit vereinten Kräften z. B. „Leuchtturm-Projekte“ leichter initiiert werden können.

Quelle: ITAD e.V.