HWWI: Leichte Preisveränderungen bei Nicht-Edelmetallen; Metalle gestiegen

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Hamburg — Zum Jahresanfang stieg der HWWI Rohstoffpreisindex erneut. Mit 1,2 Prozent (in Euro: +0,5 Prozent) fiel der Aufschwung moderat aus und der Index stieg auf 108,6 (in Euro: +113,5) Punkte. Der Index für Industrierohstoffe stieg im Januar um 2,4 Prozent (in Euro: +1,7 Prozent) und notierte bei 119,5 Punkten (in Euro: +125,0).

Leichte Preisveränderungen in Höhe von 0,9 Prozent (in Euro: +0,2 Prozent) ergaben sich bei den Nicht-Edelmetallen. Die Preise für Zink und Kupfer stiegen um je 1,4 Prozent (in Euro: +0,8 Prozent) und 1,2 Prozent (in Euro: +0,5 Prozent). Besonders kräftig war der Preisanstieg bei Aluminium. Es verteuerte sich im Januar um durchschnittlich 3,2 Prozent (in Euro: +2,5 Prozent). Der Index für Eisenerz und Stahlschrott stieg um 1,9 Prozent (in Euro: +1,2 Prozent).

Für den Industrierohstoff-Index ausschlaggebend sind anhaltende Investitionen in die chinesische Industrie und die Aussicht auf verstärkten Ausbau der US-Infrastruktur. Als stärkster Einzelwert verzeichnete der Preis für Kautschuk ein Wachstum um 14,1 Prozent (in Euro: +13,2 Prozent) gegenüber dem Vormonat. In Thailand, dem weltweit größten Kautschuk-Produzenten, führen massive Niederschläge zu Ernteausfällen, weswegen der Preis für Kautschuk stark zulegte. Der Index für Agrarische Rohstoffe verzeichnetet im Januar einen durchschnittlichen Anstieg von 5,9 Prozent (in Euro: +5,1 Prozent).

Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut