Andritz MeWa liefert doppelstufige Aufbereitungslinie für Spuckstoffzöpfe 

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Vorzerkleinerung der Spuckstoffzöpfe mit der Rotorschere (Foto: Andritz)

Gechingen / Graz —  Andritz MeWa hat von der Papier- und Kartonfabrik Varel mit Sitz im niedersächsischen Varel den Auftrag zur Lieferung einer Aufbereitungslinie für Spuckstoffzöpfe erhalten. Für deren Aufbereitung wird Andritz MeWa ein zweistufiges Verfahren liefern.

Spuckstoffzöpfe sind ein sehr intensiver mechanischer Verbund aus metallischen und nichtmetallischen Komponenten und bilden sich bei der Auflösung von Altpapier oder Zellstoff im Wirbelzentrum eines Pulpers. Im ersten Teil der neuen Anlagen werden die Zöpfe mit der Universal Rotorschere UC 1300 vorzerkleinert. Das langsam laufende Zwei-Wellen-Schneidwerk vorzerkleinert das zähe Eintragsmaterial kraftvoll und gleichzeitig energiesparend und ist weitgehend unempfindlich gegenüber möglichen Störstoffen.

In einem zweiten Schritt wird das Material mit dem Granulator UG 1000 S weiter zerkleinert. Durch den Einsatz eines austauschbaren Siebes mit variierbaren Sieblochdurchmessern kann der Kunde Einfluss auf Durchsatz und Zerkleinerungsergebnis nehmen. Am Ende des Prozesses liegen die Metalle in einer hohen Reinheit vor; die Restfraktion wird als Ersatzbrennstoff verwendet.

Den Ausschlag für die Auftragserteilung an Andritz MeWa gaben die überzeugenden Ergebnisse in den umfangreichen Materialtests im Versuchstechnikum am Hauptsitz von Andritz MeWa in Gechingen sowie die im Vergleich zum Mitbewerb höheren Durchsätze.

Quelle: Andritz MeWa