Britische Umweltbehörde hat Hensel Recycling “Environmental Permit” erteilt

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Foto: Hensel Recycling

Slinfold, UK — Die britischen Behörden klassifizieren Katalysatoren als gefährlichen Abfall. Katalysatoren lagern und verarbeiten dürfen demnach nur Unternehmen, die eine behördliche Genehmigung – das „Environmental Permit“ – vorweisen können. Diese Genehmigung hat die britische Umweltbehörde der Hensel-Niederlassung in Slinfold erteilt.

Während der Zerlegung von keramischen Katalysatoren entstehen keramische Stäube. Dies hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass in zahlreichen Ländern Alt-Katalysatoren als gefährliche Abfälle eingestuft wurden. Daher ist bei ihrer Verarbeitung auf ständige Absaugung der Stäube zu achten; diverse Arbeitssicherheitsvorschriften sind einzuhalten. Dieser Prozess ist für Hensel Recycling seit der Firmengründung in 1998 an allen verarbeitenden Standorten eine Selbstverständlichkeit.

„Wir haben uns frühzeitig an das Beratungsunternehmen Wiser Environment gewandt, die mit uns alle Schritte bis zu Erteilung der Genehmigung durch die Environment Agency gegangen sind“, erläutert Frank Rettinger, Managing Director of Hensel Recycling (UK) Ltd. in Slinfold.

Mit der neuen Genehmigung kann das Unternehmen nun weiterhin gesetzeskonform seinem Kerngeschäft nachgehen. Am Standort Slinfold stehen dazu Scheren für das Aufschneiden der Stahlhüllen sowie ein zertifiziertes Bemusterungssystem zur Verfügung. Dieses besteht aus einer Kugelmühle und einem integrierten Probenteiler. Im Präparationslabor kann mithilfe einer Röntgenfluoreszenzanalyse der Wert der Katalysatoren bestimmt werden.

Quelle: Hensel Recycling GmbH