„Future of Polyolefins” 2017: Interseroh präsentiert Recycled-Resource-Verfahren

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Quelle: Interseroh

Köln — Ihr innovatives Recompounding-Verfahren Recycled-Resource will die Interseroh Dienstleistungs GmbH ab kommendem Mittwoch auf dem internationalen Fachkongress „Future of Polyolefins“ vorstellen. Mit diesem Verfahren hat die Tochtergesellschaft des Recyclingspezialisten ALBA Group einen Prozess geschaffen, mit dem sich Produkte aus Recyclingkunststoff exakt nach Kundenwunsch herstellen lassen.

Der Kongress „Future of Polyolefins“ 2017 ist ein internationales Branchentreffen wesentlicher Vertreter aus der Polyolefin-Anwendungstechnik sowie -Wissenschaft . Es findet in diesem Jahr vom 18. bis 19. Januar im Hotel Park Plaza Victoria Amsterdam in den Niederlanden statt.

Die Entwicklungen im Bereich des Upcyclings von Polyolefinen aus Haushaltsabfällen will
Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin Forschung und Entwicklung Recycled-Resource bei Interseroh, am zweiten Kongresstag im Rahmen eines Fachvortrages über „Upcycling approach that enables polyoefin plastic waste to lead a second life“ erläutern. „Mit unserem Verfahren und unserem Forschungs- und Entwicklungsteam bieten wir Herstellern Anwendungslösungen für jeden Bereich und jede Anforderung“, erklärt Ulcnik-Krump. „Unser Recycling-Rohstoff Procyclen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist Neumaterial auf Rohölbasis technisch in jeder Hinsicht ebenbürtig. Kunden erhalten durch unser Angebot die Möglichkeit, dem Thema Rohstoffeffizienz qualitativ auf höchster Ebene zu begegnen. Es ist uns eine große Freude, dass wir unser Verfahren in diesem hochkarätigen Umfeld auf dem Future of Polyolefins-Kongress präsentieren können. Das bestätigt, dass das Recycling von Polyolefinen für die Hersteller von Kunststoffprodukten weiter an Bedeutung zunimmt.“

Recycled-Resource basiert auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess: Der umfassenden Hightech-Sortierung der Kunststoffabfälle aus der Gelben Tonne folgt ein Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erhalten. Das Fraunhofer-Institut Umsicht hat die Produktion von Kunststoffgranulat aus Neumaterial mit der Produktion von Procyclen durch Recycled-Resource in puncto Nachhaltigkeit verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig: Wird Neugranulat 1 : 1 durch Procyclen ersetzt, reduzieren sich die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgasemissionen um bis zu 50 Prozent.

Quelle: ALBA Group