5,7 Prozent: HWWI-Industrierohstoffe-Index zum Jahreswechsel gestiegen

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Hamburg — Nach einem starken Wachstum im Oktober und einem leichten Einbruch des HWWI-Rohstoffpreisindex im November kann der HWWI-Rohstoffindex im letzten Monat des Jahres 2016 einen Aufschwung von 12,5 Prozent auf 107,3 Punkte aufweisen (in Euro: +15,2 Prozent auf 112,9). Begründet werden kann der Anstieg im Dezember hauptsächlich durch die gestiegenen Öl- und Gaspreise. Ebenso verteuerten sich die Industrierohstoffe um 5,7 Prozent (in Euro: +8,2 Prozent) gegenüber dem Vormonat.

Der Index für Industrierohstoffe setzt seinen Höhenflug fort und kam im Dezember auf seinem höchsten Stand seit Januar 2015. Der Anstieg schwächte sich aber auf 5,7 Prozent (in Euro: +8,2 Prozent) verglichen mit der Anstiegsrate von +11,3 Prozent (in Euro: +13,6 Prozent) im November ab. Vor allem Eisenerz legte kräftig an Wert zu (+10,4 Prozent; in Euro: +12,9 Prozent). Auch Zink und Kupfer gehören mit einem Wachstum von jeweils 3,9 Prozent (in Euro: 6,2 Prozent bzw. 6,3 Prozent) zu den Gewinnern.

Insgesamt war das Jahr 2016 für die Metalle von einem kräftigen Preisanstieg geprägt. Getrieben von hohen Importen nach China verzeichneten vor allem die Metallpreise kräftige Zuwächse. Auch die Aussicht auf Investitionen in die Infrastruktur in den USA nährten Hoffnungen in der Baubranche und ließen die Nachfrage steigen. So verteuerten sich Kupfer und Aluminium im Jahresverlauf um 27 bzw. 17 Prozent. Der Preis für Eisenerz verdoppelte sich nahezu.

Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut