Textilien und Schuhe: Packmee ermöglicht Kleiderspende im Karton

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Quelle: Packmee

Stuttgart — Ausgediente Kleidung und Schuhe zu spenden, ist ökologisch sinnvoll. Doch wohin mit den alten Textilien? Sie gehören nicht in den Hausmüll, soviel ist klar. Neben der bewährten Sammlung im nächsten legal aufgestellten Container, der Abgabe bei einer der 800 Annahmestellen des DRK oder der Teilnahme an einer privaten Kleidertauschpartys gibt es eine vierte Möglichkeit: die Kleiderspende im Karton.

Mit Packmee kann tragbare und saubere Kleidung einfach und kostenfrei über den Versandweg gespendet werden. Dazu ist zunächst ein Karton mit 8 bis 30 kg zu spendender Kleidung zu füllen. Unter Packmee.de(1) wird ein Paketschein zum kostenlosen Versand ausgedruckt. Und das Paket kann dann entweder in den Filialen von DHL und Hermes aufgegeben oder direkt einem Paketboten übergeben werden. Der Clou: Da ein bestehendes Logistiknetz genutzt wird, erzeugt das System kein zusätzliches CO2.

Die eingesendete Kleidung wird anschließend als Second-Hand-Ware erneut vermarktet und so ressourcenschonend weiterverwendet. Der Vorteil: Bei Packmee kommen 50 Prozent der Erlöse abzüglich Porto und Logistik dem DRK zugute. Als kleines Dankeschön können sich Teilnehmer auf der Homepage zusätzlich einen Gutschein von Modepartnern sichern. Unter Packmee.de(2) sind weitere Informationen zu finden.

Packmee wurde 2012 gegründet und ist seit Dezember 2015 eine Marke der Texaid-Gruppe. Das Unternehmen wurde 1978 als Charity-Private-Partnership von den Hilfswerken Schweizerisches Rotes Kreuz, Caritas Schweiz, Winterhilfe Schweiz, Solidar Suisse (vormals Schweizerisches Arbeiterhilfswerk), Kolping Schweiz und HEKS gemeinsam mit einem Unternehmer gegründet. Pro Jahr erfasst, sortiert und vermarktet Texaid mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knapp 80.000 Tonnen gebrauchte Textilien.

Quelle: Packmee Pressestelle