WFZruhr bietet Workshop zur Seveso III-Richtlinie an

854
Quelle: WFZruhr

Lünen — Die so genannte Seveso III-Richtlinie zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen gilt für Betriebe, in denen bestimmte Mengen dieser Materialien vorhanden sind. Der Bundesrat hat zum Gesetzentwurf mit Datum vom 17. Juni 2016 eine Stellungnahme abgegeben, zu der nunmehr die Gegenäußerung der Bundesregierung veröffentlicht worden ist. Was diese Regelung für die betreffenden Betriebe bedeutet, will das WFZruhr am 26. Januar 2017 in einem Workshop vorstellen, der in Kooperation mit der Aurubis AG Recycling-Zentrum Lünen angeboten wird.

Laut jetzt vorliegendem Gesetzentwurf (Bundestagsdrucksache 18/4917) sind Änderungen

  • des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG),
  • des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG),
  • des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG),
  • der Störfallverordnung (12. BImSchV) sowie
  • der Verordnung über das Genehmigungsverfahren (9. BImSchV) vorgesehen.

Als Referentin/Referenten konnten Rechtsanwältin Christiane Rövekamp (Wolter Hoppenberg Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Hamm), Dipl.-Ing. Stefan Herber (weyer gruppe | horst weyer und partner gmbh, Düren) sowie Dr. Hendrik Roth (Leiter Umweltschutz Lünen, Aurubis AG Recyclingzentrum Lünen) gewonnen werden.

Programm, Anmeldung und Teilnahmebedingungen stehen unter wfz-ruhr.de zur Online-Anmeldung bzw. zum Download bereit.

Quelle: Wirtschaftsförderungszentrum Ruhr für Entsorgungs- und Verwertungstechnik e.V .