Umweltschutz im Alltag – Tipps für ein nachhaltiges Leben

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Unsere Natur stellt ein außergewöhnliches Gebilde dar, in dem zahlreiche Pflanzen, Tiere und Menschen leben. Da Flora und Fauna untrennbar miteinander verbunden sind, ist es zwingend notwendig, die individuellen Bedürfnisse jedes Lebewesens zu achten. Diesen essenziellen Zusammenhang erkennen immer mehr Menschen, die sich in ihrem Alltagsleben aktiv für eine geschonte Umwelt einsetzen. Wagen wir einen Blick auf abgeholzte Regenwälder, Massentierhaltungsanlagen, rasant steigende Abgaswerte und Millionen hungernde Münder, wird diese weiterdenkende Handlungsweise nur allzu verständlich.

Bewusst konsumieren
Pappbecher in der Bäckerei, Fleisch aus Massentierhaltung auf dem Brötchen, mehrfach eingeschweißtes Obst oder Gemüse: Nicht wenige Menschen haben das Gefühl, durch äußere Umstände zu einer unbewussten Lebensweise gedrängt zu werden. Große Mengen an Abfall lassen sich jedoch einsparen, wenn der morgendliche Kaffee auf dem Weg zur Arbeit in einem Thermobecher anstelle eines Pappbechers genossen wird. Unzeitgemäßes Tierleid ist abwendbar, wenn Sie die Schnitzelsemmel für die Mittagspause vom Biohofladen oder vom lokalen Metzer anstatt vom Discounter beziehen.

Plastikberge verringern – Mutter Natur zu Liebe
Gängige Plastiktaschen, die Sie häufig beim Shoppen in Klamottenläden oder beim Einkauf im Supermarkt erhalten, stellen eine große Belastung für unsere Umwelt dar. In der Regel werden diese Produkte nur einmal genutzt, bevor sie entsorgt und umständlich wiederaufbereitet werden. Machen Sie es sich besser zur Gewohnheit, strapazierfähige Baumwoll- oder Stofftragetaschen für den Transport Ihrer Einkäufe zu gebrauchen.

Erneuerbare Energien liegen im Trend
Wegwerf-Batterien verursachen ähnlich wie Kunststofftragetaschen unnötige und dabei leicht zu vermeidende Müllberge. Bevorzugen Sie mit gutem Gewissen leistungsstarke Akkus, die Sie im Gegensatz zu den stromtechnischen Eintagsfliegen bis zu 1.000 Mal aufladen können. Intelligente Ladegeräte können ebenfalls zur Lebensdauer der Akkus beitragen und lohnen sich deshalb in vielerlei Hinsicht. Dies entlastet konsequenterweise unserer Umwelt, während auch Ihr Geldbeutel von diesem nachhaltigen Energierecyclingtrend profitiert. Zugleich überzeugen wiederaufladbare Akkus dadurch, dass sie höhere Ströme bei verbesserter Leistungsabgabe liefern.

Stecker raus!
Elektrogeräte sollten niemals im Stand-by-Modus verweilen, sondern bei Nichtgebrauch stets komplett ausgeschaltet werden. Dies erklärt sich damit, dass auch die gerne genutzte Schlummerfunktion für Computer, TV-Geräte und Co. noch Strom frisst. Wenn Sie regelmäßig vor dem Fernseher einnicken oder über einen längeren Zeitraum auf Reisen sind, ist es empfehlenswert, die Wohnräume mit sogenannten Zeitschaltuhren zu versehen.

Mehrwert aus zweiter Hand
Kleidungsstücke, Möbel, Elektrogeräte, Musikinstrumente, Bücher, Automobile … Die Liste an Produkten, die bequem über Gebrauchtmärkte im Netz oder vor Ort zu beziehen sind, erscheint endlos. Wer bereits genutzte Artikel erwirbt, trägt aktiv dazu bei, Rohstoffe und Energien zu sparen. Zugleich erfreuen die niedrigeren Preise für Secondhandware den eigenen Geldbeutel, ohne Kompromisse in Sachen Qualität eingehen zu müssen.

Autor: Marcel Pohl